Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- Beilage zum Jeschurun (1865)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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« r -1 Schweigen wir dämm, liehe» Herr, hier ist wcht M darüber strrecheu. ES ist keineswegs Mangel a» Vertrauen; wenn Tie nur erst bet de« toactan Dektor sind und Sie mir erlauben, Eis zu bestich«, so will ch Ihn« Mein Gehsimniß gern anvevtrauen. 8» «rd M« sogar, glsude ich, «ohithun dämm zu sprechen. Am nächsten Tags wmhe ich nach D . . gebracht, W in der Wohnung d«L Doktors ein Zimnrer für mich eingerichtet «ar. Trotz der Behutsamkyt, mit der ich desördert wurde, erschienen die Folgen de« körperlichen Erschütterungen im Anfänge doch etwas bedenklich; mein nunmehriger HauSmirth aber bereu* mir so viel Auf- ««röamkeit und ließ mir eine solche Pflege angedeihen, laß ich bald wieder ans dem besten Wege der Genesung war. Herr MathiS hielt Wort; er kam zu mir aus Besuch, und zwar absichtlich an einem Nachmittage, weit er da hoffen durfte auch den Doktor zu Haus« zu staden. Er hielt auch in so fern Wort, daß er, meiner Luffordernng Folge leistend, mir die nicht unmtreffante Geschichte der Tesitin mittheilt». ES wäre jedoch mir und dem Leser nicht angenehm in die Sprache und ErzahlnngS- «ije des Herrn MathiS eingehm zu muffen; daher werde ich das von ihm Mitgetheilte, nur dem Inhalt« «ach erzählen. Alma und. Hatany — man erlaube mir dies» M>y Namen unterzuschieben — sind zwei Dörfer in Entsernmg einer Stunde non einander. Letztgenanntes ist zumeist nur von Deutschen, unter Kaiser Joseph II eingtwanderteu ״Schwaben" bewohnt; in dem ersten befindet sich mehr eine gemischte Bevölkerung von Ungarn, Deutschen und Serben. Hier wohnten auch einige arm« jklisch- Familien und unter diesem Echlome, der Pächstr de» Wrthshause». Da da» Erträgniß desselben- «licht ausreichte eine Familie zu ernähren, so richtete