Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 191 (sequence 195)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3768355-7182390-7182481--0750-3769672- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
191 bekannten Werke ist in dieser Ausgabe eine werthvolle Abhandlung von Rbr. Firkowitsch lder ^trefflichen hebr. Zeitschrift ה2רםל entnommen) beigegcben; das Buch באור מלית ההגיון ist durch den Commentar M. Cantino'S bereichert wurden. Es ist bei diesen Editionen gegenüber den früheren (und mitunter noch anderen jetzigen) Produkten der siavischen Länder ein bedeutender Fortschritt sowohl in scientifischer Hinsicht, als auch was die äußere Ausstattung betrifft, nicht zu verkennen; allein bei allem Streben zum Bessern bleibt noch immer viel zu wünschen übrig. Die Censur bindet noch immer die Hände der Vers, und Drucker, und den jüdischen Schriftstellern in Rußland fehlen noch immer die rechten Mittel, um gründlich zu arbeiten. Daher die flüchtige Arbeit'׳ und die Menge Conjeckuren und Jrrthümer. Herr Eluzki weiß vom hebr. Commentar אוצר נחסר zum Buche llusari erst durch die PreSburger Ausgabe (gr. 8 1860 Perl. Schlesinger), während er in bet Ausgabe von Dr. David Cassel (Leipzig, 1853), die ihm doch vor Augen war, deutlich lesen konnte, daß der Commentar אוצר נחסר bereits in Wien im Jahre 1796 (4. bei Jos. HrschanSki) gednickt worden, und ist es eine unverzeihliche Unbescheidenheit vom Herausgeber, daß er seine Edition als die vorzüglichste rühmt, obwohl er eS nicht bestreiten kann, daß Cass el's Edition sowohl wegen der Bollstänbigkeit des Textes, als auch durch den trefflichen llMmentar unleugbar den ersten Rang einnehmen muß. Gleich in der ersten Anmerkung eignet sich der HerauSg. eine Bemerkung zu, die dem Muskats (im Commentar קול יהירה) gehört, und ist der Ausdruck הנוצרים p חוץ ilswiß nur mit Rücksicht auf die allzu rigorose Censur hineingeschoben worden, ohne heut zu Tage irgend welche Pedeutung zu haben. Es ist dies ein durchaus nicht zu entschul« higender Fehlerderjetzigen jüdischen Editoren (wir müßene»,