Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 177 (sequence 181)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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medergeschriebene Gotteswort nnb die dazu von' Gott selbst gegebene mündliche Erklärung umfaßt. Wir verstehen unter ,.Ueberlieferung" die Halacha im engeren Kinne lr- B. die פרושים סקיכלים und die הל׳ם), wovon die חקגית ,מרות, insbesondere die -gada ausgeschlossen werden müssen (vgl. MaimonideS Borrede zu onnr סדר). Zwischen der חורה שבכחן und der eigentlichen חורה שבעים giebt es also keinen Gradunterschied ivgl. noch unsere Stint. 2 zu S. r2 d. Jahrg.1. — Die Bemerkung über לסוד בשבר in חורה שבכתב lassen wir übrigens als eine gute Ansicht gelten. Da wir wahrscheinlich in einiger Zeit Gelegenheit haben werden, diesen Gegenstand ausführlicher zu de« handeln, so begnügen wir uns hier mit diesen Andeutungen, die dem Sachkundigen einleuchten dürfen. Rabb. Dr. Kodak- II. WieSner in seinem Merkchen ״der Bann in seiner geschichtlichen Entwickelung auf dem Boden des JudenthumS׳' (Leipzig 1^64) führt S. 21 an, daß man unter R. Jehuda Ha-Nasfi (sie) damit umging, den ausgezeichneten R. Meir mit dem Banne zu bestrafen und Kar kappara (I?) dagegen protestirte, indem er seinen Tesährten zuricf: Äkzu werde ich meine Zustimmung nicht geben, bis ihr mir ertlärt, wen und wehwegen man in den Bann thun darf. — Nun ist es wohl bekannt, daß dies unter R. Simon b. Gamaliel, des Vaters des R. Jehuda Ha-Nassi, geschehen ist, und ist es unbegreiflich, wie der Vers, die Chronologie handhabt. Der Jrrthum •instand aber aus Mangel an פסוק סעסיס• In Talm. Jernsch. modck Katon 3, 1 wird ein Vorgang zwischen •בר קפח und רבי erzählt (den WieSner auch schief deutet), welcher also schließt: וירע דליח הוא סתסניא ביוסו׳, d. h.