Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 138 (sequence 142)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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m einander Hinausgetrieben werden; je das zehnte Stück wird dann mittelst einer rothgesärbten Nuthr^MHMj" wobei der Eigenthüwer jedesmal laut spricht: הד זה מעשר ״die» sei der Zehnte." Dieses Stück ist alsdann M Opfer bestimmt, gleichviel ob eS männlichen. oder weiblichen Geschlechtes, ob es fehlerlos, oder sehlerhaft sei; nwt daß im letzten Falle, daS Stück natürlich nicht aus den Altar kam, in den übrigen Fällen mußte das Stück geopfert und in Jerusalem verzehrt werden: das fehlerhafte Stück konnte hingegen überall, dem Namen nach wenigstens als Zehntopfer verzehrt werden. In jeder beliebigen Stelle der Tempelhalle konnte daS fehlerlose Zehntopfer geschlachtet werden, ohne daß der Eigen« thümer die Hände darauf legte; auch begleitete eS kein Trankopfer (§. 22, II). Von dem Blute wurde nur gegen den Grund des Altars einmal gegossen, alsdann die FettStück« •יי) verbrannt, hierauf wurde alles Uebrige m) Die auf den Altar kommenden Opferstücke werden im Talmud und Commentaren wie bekannt מורץ*, oder אמורים genannt. Dieser Name wird verschieden erklärt. Maimuni in der Einleitung zu Sebachim erklärt daS Wort durch: וקראים א־מורים ר״ל הדברים שצוה לשרוף אותן, und diese Erklärunq adoptirt Geiger (Lehrbuch zur Sprache der Mischna S 33). Aruch 8. v. מר. sagt: שהסיורים ואדונים על בל האברים; nach der erster» Erklärung wäre א oder אי Stammtheil von אמר, nach der letztern prostetisch. Rappopoxt im 5ערךטיל«rllärt es durch ״Wünschenswertdes", )a letztgenanntes Werk mir gegenwärtig nicht zur Handrst, weiß ich nicht, ob R. auf אמיר (s. Michlel Jofi zu Deut. 26, 17) recurrirt'r denn dem Hipdil האמיר liegt wohl אמיר, Wipfel, Erhabenes, zu Grunde. — Mit großer Prätension will M.