Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 134 (sequence 138)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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134 U, 13 unb 15, 20. — ES find daher die verschiedenartigsten Hypothesen aufgestellt worden, wovon wir die plqufibelsten hier erwähnen wollen. Jbn Esra, welcher der rabbinischen, später zu erwähnenden Ansicht sich anschließt, waS auch von Lund (Jüd. Heiligth. pag. 626), Wiener (R. Wtb. 8. v. Erstgeburt) u. A. geschieht, führt zu Deut. 12, 18 zwei andere Ansichten an. Nach der einen soll in allen Stellen des Deut, nicht unter 12׳? hie Erstgeburt, sodern das Erstbeste (11p 1122) zu verstreu sein, und stützt sich auf den Umstand, daß in all den gedachten Stellen der Ausdruck נטר פטר רחם nicht vorkommt. — Nach der andern Ansicht sollte er iy der Lh-t den Eigenthümern auf palästinesischem Boden gesta^ei gewesen sein, die Erstgeburt zu verzehren, wen» diennr, wie hej dem Zehnt (§. 56) in Jerusalem stattfqnd, — Beide Ansichten hält Jbn Esra nicht der Dchersegnng «erth. — bliobaelis (Mos. Recht 4׳ §. IssI) bezieht 2מר im Deuteronomium entweder auf by weibliche Erstgeburt, oder auf die der Erstgeburt immMlbar folgende Zweitgeburt. — Gramberg (angeführt bei scholl q, a. O.) meint, zur Zeit der Abfassung deS Deuteronomü habe der Priesterstand viel von seinem Eigennutz fahren lassen, und die sonst abgedrungene Gabe den Eigenthümern unbenommen gelassen. — Nach Andern beziehen sich die Vorschriften deS Deuteronomü quf eine fehlerhaft gewordene Erstgeburt, in welchem Halle 'sie nicht dem Priester^ sogdern dm Eiaenichiimn anheimfiel, was gffenbar gegen den klareu Wortlaut Deut. 1ö, 20—׳LI-verstößt — Hartwig Wesfeli (zu Lev. 27, -2) hält in allen den bezeichnen» Stellen 1122 Nicht für die Erstgeburt, sondern für daS Lüdgezetchnete und zwar für das Zehntopf.er- Diese» gehörte bekanntlich dem Eigenthümer (§• 18 Nr. S); wär nun das Opfer fehlerlos, so sollte eS zu