Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 130 (sequence 134)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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ISO I 7) Ist selbst nach den Rabbinen der ganze Ritu« des HandaustegenS insofern unwichtig als die Bewirkung der Sühne, wie sie sagen, von demselben unabhängig ist (Sedaekim 6, a), was sich nur dadurch erklären läßt, daß er nach dem oben angegebenen Grunde überhaupt insofern unnöthig ist, da die Opferbestimmung des ObjectS vorzugsweise durch das Opfern selbst vollständig dargethan wird, während nach der rabbinischen Anfichl über die Bedeutung desselben, dieser mit dem bedeutungtvollen Ritus des Blutsprengens gleiche Natur haben müßte. 8) Endlich sollte unser Ritus etwa aus dem Grunde bei dem Pasta, Zehnt und der Erstgeburt fehlen, weil fie im Gegensatz zu den gewöhnlichen Friedensopfern an eine bestimmte Zeit (Frühjahr, Geburt) geknüpft sind, so auch doch die Lobesbezeugung, nach der Ansicht RelandS (s. ob. unt. l) nicht'fehlen, und noch weniger durste der Ritus bei genannten Opfern fehlen wenn nach Ansicht Einiger (vr. Bauer) Pasta und Erstgeburt ursprünglich Sühnopfer waren. Nach allem dem beharren wir bei unserer Ansicht, daß der mehrgenannte Ritus sonst bloß die Bedeutung der Opferbestimmung hatte, und aus diesem Grunde zuweilen fehlen konnte; beim Asaselopser allein, schon durch das LooS hierzu bestimmt, hatte jener Ritus den Zweck, dem Opfer die Sünden und so die Unreinheit zu imputiren, und hierdurch ist die Natur unseres Opfert einleuchtend und erklärlich. ___53 •§ ״. Das Erstgeburtsopfer. — קרבן בכור Das Gesetz über die Erstgeburt als Opfer zerfällt in drei Theile.