Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 125 (sequence 129)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3768355-7182390-7182481--0684-3769606- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Weise tödten, damit es nicht den Charakter eines wirklichen Opfers verliere: man sollte aber endlich den Tebrauch des ThaleS nicht auf einen einzigen und seltenen Fall einestattgehabten Mordes beschränken. — BiertenS endlich vermuthet Spencer, man Kabe bei der Tödtung dcsThiereS stillschweigend den Schwur geleistet: ״So mag uns geschehen, wenn wir den Mord begangen haben!". Er verweist auf 3erem 34, 18, was einerseits an und für sich eine grundlose Conjectur und andrerseits in Beziehung auf jene Stelle eine wtllkührliche Kombination ist. — Maimuni (More Neb. III, 40) sagt, bet Ort durfte nimmermehr bebaut werden, damit der Eigenthümer des Bodens den Mörder zu entdecken sich Mühe gebe und wo möglich seinem Eigenthum eine ewige Verödung erspare. Allein dann sollte das Derbot aushören, wenn der Mörder entdeckt würde. Es ist überhaupt nicht einzusehen, weshalb der schuldlose Eigenthümer so empfindlich bestraft werde. Einfacher erklärt es k. Ahron ha-Levi im ספר החינוך, die Verödung des Bodens sollte wo möglich beitragen, die Unthat des Mordes immer sellener zu machen, da sie solch empfindliche Verluste zur Folge hat. 1 & 51. Das Asaselopfer.. — עזאזל. Beschreiben wir zuerst sein Ritual. Nachdem der Hohepriester am BersöhnungStage durch ein Stieropfer für sich und seine Familie die Expiation in eineni inbrünüigen Sündenbekenntniß erfleht hatte, nahm er zwei lnach der Tradition wo möglich ganz gleiche,. Joma IV, I) Ziegenböcke und stellte sie in das Innere der EttftShütte (Tempel»; לפגי ׳חוח s. Anm. 63). Hier nahm er zwei