Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 97 (sequence 101)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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Opfers in’« Auge faßt ,und von einem Grundgedanken entgeht, der durchgängig auf gedachte Ritualien anwenddar ist. ■■׳׳ tz. 4L \ ' '!!;1 Beziehung dieses Opfers zu den früheren Opfern. "!”״ 1 Man könnte' au« dem Umstand, daß die Schrift unser Opfer ווט*ח nennt, (Nnm. 19, 9) dasselbe in nähere BezielMng zrr den eigentlichen Sühnopfern bringen; man hat, wie mir wieder später sehe» werden, aus diesem Grunde das weibliche Geschlecht des Opfers erklärt; allein schon Nascht bemerkt richtig, daß חטאת hier nicht: ״Sühnopfer", sondern ״Reinigung" bedeute, und so erklärt es auch Main!, (more Neb. 3, 47). ES fonnte schon aus dem Grunde kein Sichnopscr im engern Sinne sein, da besten Blut nicht auf den Altar kam, an welche« Rilual die Eühnkraft de« Opfers geknüpft ist (Lev. 17, II). Er steht diese Bestimmung nicht im Widerspruch mit Lev. 18, 14—17, wo das Blut gegen den Vorhang gesprengt wurde, da von diesem Sühnopfer bereits beim Schlachten daS Blut auf den Altar kam. Ebensowenig widerspricht der allgemeine Kanon vom Blutsprengen der Stelle Lev- 14, 7, da die hier ermähnte eigene Manipulalio» mit dem Blute Nichts mit der Sühne und nur Reinigung zu bewirken hatte. Noch weniger darf es auffallen, daß das Asaselopfer (Lev. Ig, 5) חטאח heißt, ob- ״ohl sein Blut nicht auf den Altar kam, da obiger Kanon «ur auf die Opfer Bezug hat, welche in normaler Weise ««opfert wurden, wobei besonders priesterliche Function liattfand. DaS Lsasclopfer, obgleich rvvn genannt, kann doch «egen seiner ganz besyndern Behandlung eher i“ de» im Eingänge des tz. 13 erwähnte« Sühnmittrln,