Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 92 (sequence 96)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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sr ׳ Speiseopfer. — Bei dem zweiten und dritten Opfer ' fehlte der Ritus des BlutsprengenS gänzlich, bei de« ersten und sechsten fand eine eigene Manipulation mit dem Blute statt, über das Blutsprengen des Zehntopferts. den betreffenden §). — Lei dem ersten (Num. 19,2), dm zweiten (Deut. 21,13) und dem vierten Qpfer (ibid. ]5, 19) durfte mit demselben niemals eine Arbeit verrichtet werden.— Das Gemeinschaftliche dieser Opfer bestand darin, daß alle fehlerlos sein mußten׳") und daß'-sie nicht in Folge eines Gelübdes gebracht werden konnten; vgl. Anm. 102. , §. 43. Das Opfer der rothen Kuh. — פרה ארומה. Bon dem (Selbe des Tempelschatzes kaufte man das Opferthier, da es zu einem gemeinsamen Zwecke für daganze Volk dienen sollte “*). Beschreiben wir zuvor sein Ritual. Es mußte eine fehlerlose, ganz rothe ״»), junge Kuh sein >m>). Es durfte noch kein Joch, nach den Rab- '") Heber die Fehlerlosigkeit de» zweiten Opfer» vgl- Main!uni: ת' ומח X>.j2. Nach der Misch»« 801» IX, 5 durste da- Opfer Laibesfehler besitzen- '*0 Abravanel'» Worte:-עהפרה תחיה - נמול «ימר übersetzt Bähp (a. a. O. 11 S- 498) fälschlich durch: i. e. vacca est symbolutn concionis. , 14*) Zwei schwarze, ober andere als rothe'ISaare aa> Körper de» ThiereS machten e» zum Opfer un> brauchbar. Bochart (Do animal. P. 1 col. 290) sieht in dieser Bestimmung dar Rabdinen eine Kleinkrämerei, die aber Spencer (a-a.Op.84S) in Schutz nimmt. >«) Bergl. §.‘20 Num. 10 über den Namen de- Opfers, wo wir die Ritualbestimmungen Betreffder Farbe und de- Altars näher besprachen.