Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 91 (sequence 95)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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94 Maaße> Die Trunkenheit ist den Priestern übrigens ausdrücklich (Lev. 10, S) verboten. ES läßt sich aber andrerseits fragen, warun^ nicht die Priester auch beim Weine, wie dies der Fall bei dem übrigen Opformaterial ist, gebührend bedacht wurden? (Vergl. tz.,12).. Wäre Spencers Grund maaßgebend, so dursten die Priester vom Opfer gar nichts erhalten. — Sollte ferner durch das Trankopser gezeigt werden, daß Gott Schöpfer der Universums ist, so. wäre es auch billig, daß auch Baum, flüchte. geopfert würden, und ist überhaupt der Kreis des Opfermaterials für diesen Zweck viel zu beschränkt. — Schließlich war im mosaischen Kultus auch gemischter W^n nicht auSgeschloffen (vergl. ob. Anm. 72 und §. 38 8nm. 131). Der einfachste und wohl der richtige Grund für den Gebrauch des Weines ist daher seine Bortreff-- lichkeit. 8- 42. ... Zweite Klaffe von Opfern. Wr kouunen jetzt zu einer ander» Klaffe von Opfern, die sowohl in ihrer Natur, wie auch in ihrem Ritual »»» den bis jetzt behandelten sich' unterscheiden. Hierzu Schöbe«;'1) das Opfer der rochen Kuh (Rum. 19, 1), 2) daS Opfer bet einem stattgehahten Morde) wo der Mörder unentdeckt blieb (Deut. 21, 1—9), 3) das Afasel- Opfer (Lev. IS, 2l—2ä), 4) das ErstgeburtSopfer (Exod. 14—18), ») der Zehnt von Bichstücken (L». 27, 32) und S) das Paffaopser (Exod. 12, 1—11).' Alle diese Opfer/ mit Ausnahme des dritten, entbehrten der Handauflegung auf das Haupt deS THiereS.— Dar erste, zweite und, dritte Opfer kam überhaupt nicht auf den Altar, — Keines dieser Opfer begleitete ein