Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 89 (sequence 93)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- Homer 1× ep/1025156
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69 durste nicht süß und mußte roth fein‘“). ES durste aber auch wahrscheinlich ׳als Surrogat — das Siccerum, 0כר genommen werden; vergl. ob. Anm. 72. — Rach der Traditio» (Sebachim IV, 2) soll der Wetn in eine RSHre an einem Winkel des Altars gegossen worden sein. Nach JoseVhus (Antiq. Ul» s, 4) habe man ihn um den klltar gegossen. — WarnekroS(a. a. O.) vermuthet, «an habe einen Theil des Weines auf die Stirn de- OpserthiereS gegossen: diese Ansicht, sowie die des Lasaulx (Sühnopfer rc. S. 22) u. Cramer De ara exteriori bei Ugol. tom. X §. 2, 6. 814), daß man den Wein über dem Opferthier in die Flamme gegossen habe, gründen sich auf die Analogie der heidnischen Kultu$IW) und verdienen beide Ansichten mit Recht als antiquirt anzusehen. — Das heidnische Bluttrankopfer wird Ps. 16, 4 erwähnt. ■:•*/ 5. 41. Bedeutung des Trankopfers. Die Trefflichkeit des Weines (Nicht. S, 13) war Grund bei allen Völkern, ihn zur Libation zu gebrauchen, und die» mochte gerade der Grund gewesen sein, daß der Wein bei den eigentlichen Sühnopfern fehlte; es sollte hierdurch der Opfernde de- Mißverhältnisses zwischen sich und Gott um so lebhafter sich bewußt werden, als seine sonst aus den besten Gegenständen bestehende Gabe an Man beachte das bei Homer häufig vörkommende ״funkelnden 1d-h. rothen) Wein spenden". Bergl. auch! Ovill met. VII, 593 und ba8t. I, 357. '-) Z- B. bei Homer: (Jl. XI 755).