Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 88 (sequence 92)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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oder aus רקיקים dünnen, runden Fladen, welche mit Del nur bestrichen wurden. Die Rabbinen iheilen bei Auszählung der Speiseopferarten diese Mincha deshalb i» twei Arien (s. ״ ר-םינק׳eo Geb. US).— Hiermit schließe» wir die selbstständigen Epeiseopfer, die entweder Gemeinde- (die Fälle VU, VM und lX), oder Privatopfer (alle übrige»' Fälle) waren, und berühren schließlich die allen dieser Arten entgegengesetzte Gattung, nämlich: .XIV. Die unselbstständigen, oder die begleitende» Speiseopfer, bei den Rabbinen מנחת נסכים genannt Diese war dreierlei Art; a) es begleitete das tägliche Brandopser (Num. 28, 1—29, 15); dieses Epeiseopser (über dessen Mannigfaltigkeit in Beziehung des Quantums Riehl-, OelS und Weines gedachte Bibelstelle ausführlich zu pergleichen ist) wurde gänzlich verbrannt (Llsvaotior V;l, 2);. b) «S begleitete das von Privaten freiwillig, oder in Folge eine- Gelübdes dargebrachte Brandopser (Rum- .15, 1—10) und auch dieses Opfer wird ganz verbräunt, u. o) begleitet er Privatfriedensopfer (Lev- 7,12). ES bestand aus חלוח, die zugleich gesäuert werden konnten, aus רקיקים und aus in Oel geröstetem Mehl, סלת. Von den Broden erhielt der Priester je Eins (ibid. 7, 14). §• 40. Das Trankopfer. — נסך. . 1 Im Pentateuch ist nur vom Trankopfer des Weines die Rede. Es wurde mit jedem Brand- und Friedensopfer verbunden und war stets mit einem Speiseopser vereinigt. Dir Quantität war nach dem Material der HquptopferS verschieden. (Num. 15, S—9). Die Qualität bestimmt die Tradition .(Menachoth Vlll, 6): der Wein