Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 84 (sequence 88)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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<8* theilen sogar auch darin die Natur der gewöhnlichen Beiopfer, daß sie eine Weinlibation hatten (Menachoth 9, b). ־— Konnte der Arme nur Tauben bringen, so fehlte auch diesen nicht dabegleitende Speiseopfer, gegen den gewöhnlichen Kanon, daß Bögelopfer keine נסכים hatten, (Lev. 14, 31; cf. Maimonides: Vorrede zu Menachn'th). Dieses Speiseopfer als Beiopfer (סנחח נסכים) schlechthin, hatte keinen Weihrauch (Menachoth 5, 3). Der Priester erhielt wie von allen Beiopfern Nichts. V. Das Speiseopfer des Nasir (Num. 6, IS, —!8) bestand in zwei Arten. Die erste begleitete sein Brand- und FriedenSopfer und gehört daher zu dem Falle §. 37, Nro. XIV; die andere war die Zuthqt zu deur Dankopfer. Sie bestand aus 10 dicken und 10 dünnen Kuchen mit Oel durchzogen. Sie ist nicht eine nmv im eigentlichen Sinne, indem sie wie לחמי תודה (Lev. 7, 11—15) nicht als eigentliches Speiseopfer gebracht wurde. Vgl. Menachoth 78, b, und können wir einer weitern Darstellung dieser Opfergabe uns enthalten. VI. Das Eiferopfer מגחח הקנאות, oder פנחת וכחן (Rum. 5, 15) ist dasjenige Opfer, welches der Mann einer verdLchttgten Frau brachte, wenn kr vom Verdacht der Untreue seiner Frau gequält, die Wahrheit erforschen wollte. Es bestand in '/״> Epha GeöstenmehlS, ohne Weihrauch und Oel; der Priester opferte davon einen KoMez (ibid. b, 28) und behielt daS Uebrige für sich War der Ehemann selbst ein Priester, so wurde die Mincha gänzlich verbrannt. Dieses Opfer bedurfte חטפה und הנשה und beide Begriffe definirt die Mischna (Menachoth 5, #) derart, daß הגשה das Hinbringen > > 14,) Der destl Priester zufallende Theil de- Speist׳ opferS heißt bet den Rabbinen: שיוח טנהות.