Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 83 (sequence 87)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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83 oder, wie die Schrift diesen-Theil benennt, eine אזכדוז und warf sie ins Feuer; das Uebrige fiel dem Priester anheim. War der Priester selbst der, welcher das LPfer in Folge seiner Sünde darbrachte, so wurde die Mincha gänzlich verbrannt. Menachoth 74, a). , IV. Das Speiseopfer des Aussätzigen piuv nwv (Lev. 14, 10 und 21). Es bestand bei einem Reichen in J/!o, bei einem Arnien, in '/״> Epha seinen Mehls. Dieser Opfer ist kein selbstständiges, sondern eine Zulage der blutigen Opfer als Brand -, Sündu. Schuldopfer. Obgleich die beiden letzteren Opfer in'gewöhnlichen Fällen kein begleitendes Speisevpser (bei den Rabbinen נסכים genannt) hatten, so machten doch das sogenannte Sünd- und Schnldopfer^ des Aussätzigen eine Ausnahme und Maßen von der Mincha abgesondert. Der Priester griff mit den drei mittleren Fingern in den Teig und kneifte ein Stück desselben ab, indem er die Finger nach der innen» Fläche der Hand gekrümmt hatte. Mit dem kleine»» und mit dem Daumenfinger wurde das nach beiden Seiten Hervordrängende Material abgestreist. Die Manipulation geschah mit der rechten Hand (Menachot 1, 2). Anders bestimmt es Bähr (a. a. O. II S. 381) und ihm schließt fich an Thalhofer (die unblutigen Opfer d. mos. Kultus, gekrönte Preisschrift, S. 129). ״Denn warum'', heißt es bei dem letzteru, ״sollte man, die wir doch dein» blutigen Opfer die besten Stücke ins Feuer kommen sehen, gerade bei den unblutigen so karg gegen Gott gewesen sein?" Jndeffen darf dann wobl auch gefragt werden, warum überhaupt nur '/,» Epha Mehls Emen wurde? ׳ Auch wurde ja von den Schaunicht einmal ein Komez von den Broden, sondern nur der Weihrauch geopfert! Vergl. übrigens über die anthropromorphystische Auffassung im Allgemeinen oben Anm. 12. i