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Jeschurun · 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 28

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Fünfter Jahrgang (1865/66)
Issue
1866
Date
1866-01-01
Page
Seite 28 (sequence 32)
Language
Hebrew
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38 flauaanitet war damals im Lande')," sagt die Genesis (XII, 6). Die Phönicier hatten sich dort mitten unter einheimischen Völkerschaften x genannt Rephalm, Emim, Sufim, Eamsumim, Awim rc. niedergelaffen. Diese, deren Rac« die Bibel nicht angiebt, sind wahrscheinlich Semiten gewesen, die einen semitischen Dialett sprachen, den die Phönicier allmählich selbst annahmen. Es würde difse Hypothese zugleich da» Vorhandensein einiger chamitischen Wörter in der Sprache der Phönicier erklären, namentlich des persönlichen Fürwortes anoch oder anochi (ich) das sich in keiner andere» semitischen Sprache, außer der hebräischen, findet, in welcher eS fast identtsch mit dem phönicischen Fürwort ist, wo jedoch neben aoovlii auch da» semitische Pronomen am angewandt wird'). ') Das hebr. Wörtchen אז heißt nicht nur ״damals noch", sondern auch ״damals schon." Somit fällt der Angriff gegen die Autorität der Thora von diesem Verse au» von selbst weg. ES haben einige Gelehrte (Abr. Jbn ESra, Spinoza u. A.) aus diesem Satze gesolgert, daß Moses nicht alle 5 Bücher geschrieben, wnl .'zu seiner Zeit Kanaaniter noch immer im Lande waren, worauf das Wörtchen אז . nicht paffen kann. Da nun aber אז auch ״damals schon" heißt, so konnte Moses diesen Satz wohl aeschrieben haben, indem er dabei die geschrchtliche Tyatsache constaürte, daß u» Abrahams Amen die Kanaaniter schon in Palästina wohnten. Vgl. diese Zeitschrift Jahrg. 3, S. 59 der hebr. Abth. — D. Red. •) Der Red. des Ken Chan. (a. a. O. E. 177 Anm. 7) führt eine Stelle des Jalkut Sch. <TH. lAbsch. 28V» an, wo daS אנכי (ich) als ägyptisches Wort erklärt wird. Vgl. Fürst 7,Handwörterbuch" s. v. אנכי, der die koptische Form anok aus der Zusammensetzung aus an und ok erklärt, die Form vk ל — aber als Characteristicum des persönliche» Fürworte» erkennt. D. Red.

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