Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Vierter Jahrgang (1864)
- Issue
- Heft 1-2. (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 51 (sequence 57)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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51 gegen Gott geredet hatten" (ib. 42, 8) und David, der dieses Opfer (2. Sam, 24, 25) gebracht, hatte gegen das Gesetz (Exod. 31, 11, ff.) ein mehr als bloß subjectives Vergehn begangen, (s. 1. Chr- 21, 17). Anders wird die Natur unseres Opfers im Talmud bestimmt. Halten wir die betreffenden Stellen gegen einander. Joma 36, a heißt es: אין עלה נאה אלא׳ על עשה יעל לא תעשה שניתק, d. i. das עלה wurde nur in Folge einer Unterlaffungssünde, oder bei derjenigen Begehungsünde gebracht, die durch eine nachfolgende vom Gesetze vorgeschriebene Handlung aufgehoben wird. Hiernach wäre עלה offenbar ein Sühnopfer t s. Raschi und Thosephot zu d. St.) Sebachim 7, b heißt eS: Eine עלה sühne die עשה מקינעא d. i eine bestimmte unterlaffene Vorschrift (עשה) und ist insofern wichtiger als חטאת, da dieses nur עשה מקיפיא d. i., eine unbestimmte allgemein vorausgesetzte Unterlafsungssündesühne; s. Tos.e. l. 8ub V. עילה. — Gegen diese Stelle heißt es Sebachim l. c. עולה דורון היא, wozu Raschi bemerk, אינה נאה לכפר על עשה כפרה ניטש und ibid. 10, b heißt es ausdrücklich: ה לעולה שכן אינה »כפרת«; ebmso wird Chulin 5, b עולה geradezu in Betreff der Sühne dem חטאת gegenüber gestellt und letzteres wird Meila 3, a in Bejiehung der Sühne dem שלמי ננור ,עולה und אשם entgegen gestellt (Raschi das.X Allein es ist klar, daß der Laimud die geringere Sühnkraft der Brandopfer nur beziehungsweise zu den eigentlichen Sühnopfern bezetch- »en will; denn die Sühnkraft der Brandopfer kann, wie vir später sehen werden, nicht geleugnet werden. Dies geht schon aus der Mischna (Sebachim 10,2) hervor; denn sollten Brandopfer nicht sühnen, so hätte dieses den besten 8rund für die Priorität des חטאת über עולה sein können, «ährend die Mischna einen andem Grund angiebt.