Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Vierter Jahrgang (1864)
- Issue
- Heft 1-2. (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 51)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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46 bei der Behandlung der einzelnen Opferarten besonders hervorheben; hier wollen wir nur die Gegensätze auf׳ zeichnen, durch welche die einzelnen Gattungen der Opfer am meisten von einander fich unterscheiden. 'DieseUnterschiede sind folgende: L Die Rabbinen benennen das Brand-, Eünd-, und Schuldopfer, sowie die für die Gesammtheit des Volker gebrachten Friedensopfer: die hochheiligen Opfer (קדשי קדשים), dahingegen die PrivatfriedenSopfer, sowie das Pascha, den Zehnten und die Erstgeburt: die heiligen Opfer (קדשיס קלים)(»*). Nur von den letztgedachkn Opfem durften auch Frauen der Priester genießen. II. Der Gebrauch des Handauflegens fand bei שסח נ:י und מעשר nicht Statt (Menachoth 9, 7); auch hatten diese Opfer, sowie (mit Ausnahme der Sündopser des Aussätzigen, Lev. 14, 10) die Sünd- und Schuldopfer und das Brandopfer von Vögeln kein begleitendes Trankopfer. III. Vom Brandopfer erhielt der Priester nur die Haut, jenes wurde auf dem Altäre gänzlich verbrannt. Lon den Vögeln wurden Kopf und Federn auf den Aschenhaufen geworfen («). Die Schuldopfer wurden (»*) Das gebannte Stück חרס (Lev. 27, 28), wird von Reland (l. c. III. 1, 7), zu den hochheiligen, von WarnekroS (l. c. 11, 8), zu den heiligen Opfem gezählt. (") In einem Briefe des englischen Consuls Mr. I. Finn in Jerusalem an das in London erscheinende Athenaeum beschreibt derselbe einige außerhalb der Stadt gegen nordwest liegende Haufen blaugrauer Asche, die von Vielm als die Asche der alten Opfer erklärt wurden, welche Vermuthung durch die später vorgenommene chemische Analyse sehr an Cotzsistenz gewann; vergl. über diese interefsante Mittheiluna die Frankelfche Monatsschrift f. Gesch. und Wissensch. d. Judenth.4 ׳. Jahrg. §• 202 ff.