Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Jahrgang II. (1857/58)
- Issue
- Heft 3 und 4 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 106 (sequence 39)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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100 brr einig geworden, obwohl man sich doS Räthsel nicht erklären konnte, warum Gott MoseS und Elias und al< len den heiligen GotteSmännern und Propheten gerade die Lehre der Trinität nicht offenbarte, daß im a. 2. nichts von der Drcinigkeitölehre zu suchen sei u. s. w." Daß die Erscheinung der drei Engel bei Abraham in diesem Sinne ausgebeutet wurde, ist bekannt, und selbst die Kirchenväter, Justin contra?ivpbnn, Kp. 32 ff. und Eusebius historia eccles. cap. 2 habe» schon diese Stelle als Beweis für die Dreieinigkeit lebhaft berthei׳ digt. Ibn Esra aber weiset bereits diese falsche Interpretation mit den kurzen Worten ab: ימה נ׳ אנשיס נלביס ירא הנה הציז אמרו ני הסס ג׳ אנשים היא אחד ולא יתפרדו. והנה שכחו ויבאו סני המלאכים סלומה! ומזרשיס אמרו סהשס ניאה אליו במראות הנבואה יאח״כ ראה נ׳ מלאכים וני׳ Man kann daraus ersehen, wie tapfer die alten Theologen hier die Dreizahl vertheidigten. Bergl. Nizachon. Aber wie dies R. Jerucham in der 1 Vulg. angedeutet gefunden hat, können wir nicht errathen, und noch tve- Niger, wie sich im Lateinischen der Unterschied zwischen אנשיס und אישים auSdrücken läßt. Wie läßt sich hier die Unterscheidung: ר שס איש מונח על כל נמצא אפילו איננו נשמי וני׳ ושס אניש מינח בלשוננו על גיפני ויה אינו יכיל להיות לפי אמונתם שיהיו ג׳ נזפניס?? Möglich fand R. Jerucham die Worte tras viri tadelnswerth, wofür eS eigentlich tres kominea heißen soll, und zwar auS dein Grunde, weil die alten Theologen, die mit aller Gewalt hier die Trinität demonstriren wollten, sich auf die Uebersehung der Vulg. (tre8 viri) gestützt haben mochten, weil unter viri doch eher daS dreieioigr göttliche Wesen verstanden werden kann; denn