Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Jahrgang II. (1857/58)
- Issue
- Heft 3 und 4 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 77 (sequence 10)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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77 I); eS befruchtet die Erde und erhält daS All sPs. 1, >; Jes. t, 30). Der Opfernde dachte ebenfalls an den rchöpfer und fühlte sich abhängig von ihm. Auch ist der kassertropfen daS Bild der Gerechtigkeit (?[inoer 5, 24; St8. 48, 18), und diese müßten in der Gesinnung de- )pfernden wach erhalten bleiben. \ Der Wein erinnert an die Veränderlichkeit der lltnschlichen Natur; er erfreut das Herz sPs. 104, 15; licht. 9, 13) und benimmt andrerseits den Verstand Hof. 4, 11). Der Opfernde sollte daher bei dieser Üabe Gott gegenüber seiner Schwäche und Veränderlchiut eingedenk sein. DaS O e l war schon iin frühesten Alterthum daS rhmbol des Friedens und der Liebe, weshalb man eS n Salbungen der Könige benutzte (s. Clericus zu Gen. 8, 18 und Nicht. 9, 9). Liebe und Frieden sollten Opfernden zum Bewußtsein gebracht werden. Der in einer Rauchwolke aufsteigende Weihrauch rinnert einerseits an den höhern Ursprung deS Menhm, dessen Helmath jene Höhe ist, und weiset andrer A dadurch, daß er in der Luft sich verliert, aus die!ergänglichkeit deS irdischen Wesens hin (f. Ps. 57, 20.) krgl. ob Anm. 80. DaS Großvieh erinnert an die Erkenntlichkeit 'gen Gott sZes. 1. 3). DaS Vieh, mit einem bloßen "stinkt begabt, bleibt seiner Natürlichkeit treu, und der Mensch, deS göttlichen Geistes theilhaftig, vergißt manch- >»I seinen Ulsprung. Von dem Kleinvieh ist daS Schaf daö Bild Vertraulichkeit s2. Sam. 12, 3). Die Weiße Wolle "lche im Orient die häufigste ist <Ps. 147, 16; Tan. 9 ׳; Ezech. 27, 18) ist waS Symbol der Fleckenlo-