Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Jahrgang II. (1857/58)
- Issue
- Heft 3 und 4 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 74 (sequence 7)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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74 äpfel und Mandeln wurden schon früh von den Israeli׳ len gepflegt (Gen. 43, 11 Deut. 8, 8) und gehörte« sogar zu den häufigsten Landesproducten (Joel 1,9—12; Jerem. 5, 17; Hof. 2, 14); und ferner wäre der Gebrauch deS Weihrauchs, das als ßulturgewächs Palästi׳ na'S überhaupt bezweifelt wird sWiner R W. II. S. 789), nicht motivirt. Wir wollen daher versuchen, unsere eigene Auflcht zu ent- Wickeln. Zuvörderst müssen wir bemerken, daß nur die׳ jenigen Gegenstände zum Opsermatcrial genommen wur> den, die der Opfernde selbst genießen durfte, da natürlich der Altar nicht dasjenige bekommen konnte, was der Opfernde selbst als unrein, oder unerlaubt ansah (79); es wurde ferner nur dasjenige Material gewählt, welcheS durch seine Erziehung, oder Production dem Menscheu Mühe verursacht. So wurden diejenigen Thiere, die Deut. 14, 4 erwähnt sind, und ebenso Fische voiu Opfermaterial ausgeschlossen, weil sie, obgleich sonst zu essen gestattet, auf den Feldern, oder in Wäldern, oder im Wasser ohne Bemühung deS Menschen aufwachsen. Von den Tauben wurden aus demselben Grunde nur die zahmen genommen, obgleich die wilden Tauben in Palästina häufig sind. Sämmtliche Baumfrüchte wurden ausgeschlossen, da sie dem Menschen vorzüglich nur die Mühe deS EinsammeliiS verursachen, während der Wein und daS Oel erst nach verschiedenen Zurichtungen (feit Bietern, Pressen u. s. w.) genießbar werden; dasselbe ist bei den Getreidearten der Fall, und auch daS Salz (7*) Blut und Fett, obgleich zum Genuß« sonst nicht gestattet, durften dennoch zu, Opferobjecten gehören, da sie nicht al« unrein galten, si, sind weder «rv, »och |״pr, wie dir Lev. 11, 4—10 aufgezähllen Gegenstände.