Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Jahrgang II. (1857/58)
- Issue
- Heft II. (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 61 (sequence 29)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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öl rklaren,!Darum die Kenntniß deS Lateinischen hier iel häufiger als bei den germanischen Juden nzutreffen ist, denen die Aneignung einer fremden dien Sprache nicht leicht sein mochte, da ihnen er Zutritt zu den einzigen wissenschaftlichen Analten, zu den Klostcrschulen versagt war. S. Zunz, iur Geschichte rc. S. 6. — Die Berührung der spanischen Juden mit den wichtigsten Eultursprachen em Arabischen und Lateinischen, den fast einzigen und orzüglichsten Literatursprachen jener Zeit, war ein ächtiger Hebel für deren rasche geistige Entwicheung und auch bom segensreichen Erfolge für die iffenschast im Allgemeinen. So manches lateinische trf wurde inS Hebräische und auch umgekehrt, so anchcS Hebräische inö Lateinische, überseht und oft achte dasselbe in dem neuen Gewände erst wahr, aft Epoche, wie dieß H. Munk bon dem bei den Holastikern im hohen Ansehen stehenden SBgtt bn Gabirol's Fons vitae מקור חיים gründlich nachgr. lesen hat, wovon jedoch dir meisten ungrdruckt in m Bibliotheken vergraben liegen. Die religiösen Disputationen und Eontrodersen urben öfters lateinisch abgehalten, und bei Bibelitaten war eS ausschließlich die Vulgata, die damals einahe einzige und von der katholischen Kirche noch mwer allein recipirte und autorifirte Über-!ehuug, deren man sich bediente. AuS diesem Grün- >e sahen sich die gelehrten Rabbinen veranlaßt, der Vulgata, die sie auch die Übersetzung des Hieronh. ooß גירזנימו המעתיק לנוצרים nannten, eine besondere krlti. che Aufmerksamkeit zu widmen, um sich bei dem relziösen Wettstreite durch Hinweisung auf die falschen ldertragnngeu und AuS legungen besser und nachdrückliher dertheidigen zu können. So z. B. erwähnt der Erfasser dr-Chi-kuni dir V״iz. mit kurzen Worte»