Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Jahrgang II. (1857/58)
- Issue
- Heft II. (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 37 (sequence 5)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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37 ten sie den größten Lhril (Leb. 2, 3) ant> ebenso von den Sühnopfern (ibib. 4, 11). Die Lewiten bekamen den Zehnten und dursten bei dem Mahle der FriedeoSopfer nicht vergessen werden (Deut. 12,!2.), M ichaeliS (Mos Recht 3 Th. §. I8V.) meint, MosrS habe durch seine Kultusverordnung theilS den Armen, indem sie zu dem Mahle der FriedrnSopser hinzugezogen wurden, die Gelegenheit verschafft, Fleisch genießen zu können, ohne welches sie in der arabischeu heißen Zone mancher Krankheit auSgesrtzt wäreo, theilS durch daS Schlachten gerade derjenigen Thierartea, welche zu opfern den Aeghpteru nicht erlaobt waren, die damals bekannte Lehre der Seelen- Wanderung bekämpft. Baader (in SchellingS Zeitschr. I, 305 ff.) meint: srischvergosseneS Blut absor» birr die unreine Luft und entferne die Dämonen. Hasen kamp, (Die Wahrheit zur Glückseligkeit 3, S. 317) endlich meint, MoseS habe dadurch, daß man daS Blut, den Träger der Seele und deS Lebens, um den Altar goß, oder in das Innere deS HeiligthumS brachte, die Unsterblichkeit der Seele ondeuten wollte ("). §. 13. ‘ Ueber de« Begriff der Sühne bet de« mofa» eschen Opfer». Wir bemerken zuvorderst, daß im mosaischen Tesehc die Sühne für begangene Sünden, nicht nur durch die eigentlichen Sühnopfer, sondern auch verwittelst vieler anderer Gegenstände bewirkt werden konnte. Eo durch daS Oel (Lev. 14, 18, u. 29*); durch daS (") S. hierüber ausführlich meioe Mittheilung im 8. Bl. d. Orient« I84S. N. l«. 'j Bezieht sich denn hier die Sühne nicht auf den ganze» Akt? Kobak.