Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Jahrgang II. (1857/58)
- Issue
- Heft I. (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 30)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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28 berühmte Literarhistoriker Dr. B. Beer in Dresden, füg« »och hinzu, daß der Schluß bitftr Stelle vom Abhauen dr^ Hand nebelhaft ist, und erinnert an daS jus talionis. Kobak. V. Mivr. 8t. Beresch. C. 43 lesen wir folg. Stelle: ןילהשמיש אלץ > ממי קנאן?וכו׳ כאעש דאמר סלן עיטהי יאי, שעריה יאי יכו' Die meisten Erklärer erschöpfen sich in muthmaßlichen Er-I läuterungen und genügen nicht; der Zefe Toar a. a. Os gesteht selbst, daß ihm die Stelle unklar ist. Ich erlaubis mir,ממי in'מ zu verbessern, und wird die Frage, worauf silt daS Partizip קונה beziehe, von R. Aba beantwortet, daß es als Apposition zu אל מליין aufzufaffe» sei; 8t. I. hingegen will darunter den Abraham verstehen. Kobalt. Zlezensionm unb Anzeigen. Jüdische Literaturbriefe. Von Dr, 8. Beer, Leipzi!E 18S6, bei Heinrich Hunger. — Besprochen von I. 8. in Lemberg. Lange schon fühlte man das Bedürfniß einer Darstell lung einer jüdischen, überhaupt einer talmudischen Literatur! geschichtet Die Literatur ist von Judenthum unzertrennlich! Alle religiöse Auffassungen desselben sind geistig; eS stell« Gott, als höchstes Wesen, als Prinzip alles Seins vor; eil erkennt als Art und Weise, wie sich Gott dem Mensche» offenbarte, wie er seine Gebote kund that, nur das Geistig« an. Dem AuSgangSpuncte — nämlich diesseits — so tvi« dem Ziele — jenseits — ist daS Geistige zur Grundlag« gelegt. Allein, wie kann sich das Geistige erhalten, damit eil nicht dem Materialismus Weiche? Nur durch Wort und! That, durch Forschung in der Religion, in den göttliche»! Gesetzen. Daher ist die Literatur ein wesentlicher und inte-I grirender Theil der Ingredienzen zur Erhaltung und Existen« deS JudeuthumS. Diese erhabene Idee entwickelte der hoch-k gelehrte Vers, jmit Gründlichkeit und Scharfsinn; er erläu-! tert die« durch homilNische Deutungen vieler rab. Sprächt!