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Jeschurun · 1857-01-01 · Heft I. (1857) · p. Seite 21

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Jahrgang II. (1857/58)
Issue
Heft I. (1857)
Date
1857-01-01
Page
Seite 21 (sequence 23)
Language
Hebrew
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ri!renherS Symbolik und Mythologie I. 399 folgen ״Da» Wesen der Wesen, Brehm, ruht ewig selbstständig, unverehrt und unangerührt, als erhabener Ernst in seinen eigenen!Liefen. Aber von außen hat er sich umgeben mit der Maya, mit dem freudigen Selbstvergessen, wie mit einem Mantel oder Kleide. In dieser Maya, womit Brehm ich ftldst umfing, ist Affekt. Affekt deS Schaffens; im Afekt aber ist Liebe, und sofort Schönheit. In Bezug auf sich selbst hat daS Kunstgebilde der Welt Bedeutung; in Bezug auf daö Wesen der Wesen, auf den Selbstständigen, auf Brehm, nicht; da ist eS Schein, Täuschung, und um den ewigen, hohen Ernst deS Brehm sind die Wellen nur Spiele. Alle» Schaffe» ist Spielen der Gottheit, während sie selbst innerlich unverändert ewig ernst ruht. Die Welt, in sich betrachtet, ist eine schöne Welt, KoömoS, eine gelungene Kunstform; dem ewigen gegenüber gestellt, ist sie nichtig." Creutzer fügt noch zu dem Auödrucke: alles Schaffen ist Spielen der Gotlhcit, folgende lehrreiche Anmerkung hinzu: Spielwerke, Spielzeuge! Auch in der Orp h ischen Theologie heißen die Welten und Menschen ixavx tou 0f1otT crcpundia Dei, Spielwerke, Puppt» GotteS; ein Ausdruck, der sich selbst bei ssUato findet, tvelcher alle lebenden Wesen Sav //.ara 0*101? spoclaoula, raunera Dei, Schauspiel Gottes, nennt. S. Plato de Legg. I, p. 573 p. 644 ed. Sleph.“ N. Zehuda da Modena, der zu den merkwürdigsten Erscheinungen deS 17. Jahrhunderts gehört, man möge über dessen Eharacter denken wie man will, hat nun den Platon!- schen Gedanken und den indischen Mythos, der ihm schwersich bekannt war, (ba die Kenntniß der indischen Mylhologie sich erst seit neuer Zeit datirt, obwohl ihm der Ausdruck der orphischen Theologie, daß die Welten nur Spielwerke Gotte» sind, bei seiner Vertrautheit mit der klassischen 8i* teratur nicht fremd sein konnte) weiter auSgcbildet. Seine Worte in dein erwähnten Bechinath Hakabbala S. 8. lauten: du »so ולק מה סהעלסי אני «מקילווי על זאת , על תכלית הבריאה כל המוכים להיות בו איזה נסת לוס מברואיו םקצתם יכירוהו וקל« יענדו למכיריו ויהיו לצלכס וכי׳ וסלל כל הנמצאות סנמסך באלמות זהו עונג שלם וכי׳ נמלך בונה אימון ומעמיד כל משלסים ומסרסים להם וכלים ובהמות לסרס להם וכלבים קטנים וקוסים והיות לפו» שלו פלמי וכי ואעל אסלסין האלהי : האדם פסוק האלוה

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