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Jeschurun · 1857-01-01 · Heft I. (1857) · p. Seite 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Jahrgang II. (1857/58)
Issue
Heft I. (1857)
Date
1857-01-01
Page
Seite 14 (sequence 16)
Language
Hebrew
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14 Bkgetabilien sind das Symbol der Reinheit; denn eS fehlt ihnen nicht allein die animalische Kraft, sich selbst zu verunreinigen, sondern auch die Fähigkeit, durch die Berührung von außenher verunreinigt zu werden. (41) Deshalb heißt das vegetabilische Opfer מנחה טהורה (Maleachi t, 11), eS wurde in einem reinen Gefäße (ננלי טהור Jes. 66, 20) zubereitet, und die Schaubrode wurde auf den reinen Tisch (שלחן הפהור Leb. 24 6, bhr. 13, 11) ausgestellt; da diese Brode täglich da standen (§. 38) und das Speiseopfer (מנחה) überhaupt zu den täglichen AltagSgaben gehörte (§. 39), so wurde hierdurch ein Symbol der beständigen Reinheit geboten und dem Volke dieselbe fortwährend zum Bewußtsein gebracht. Die zuletzt gedachte מנחה begleitete stets daS tägliche Brandopfer, welches daS Symbol der beständigen Sündenlosigkeit war, daS Brandopfer hat seinen Namen עולה von seiner gänzlichen Verbrennung, (§. 20) und dieser Act hatte jene symbolische Bedeutung. Der Mensch besteht nämlich a«S Geist (רוח), durch welchen er mit dem höchsten Geiste, mit Gott unmittelbar verbunden ist, (vergl. Ezech. 36, 27); aus Körper (qu oder גשר), welcher ihn auf die Stufe der sinnlichen Natur herabzieht und auS Seele (נשמה oder נמש), welche daS Medium zwischen Geist und Körper die menschliche Jndividualität vollendet. Werden nun auch Geist und Seele häufig identificirt (**), vergl., den ParalleliSmnS von חוח und נשמה Job 33, 4; 32', 8; und wird anderseits (4,) vergl. die hierüber lautende Verordnung Lev. 11.37. («) So sagt (Vatke Hallesch, Jahrbücher 1840, S. 211«) NiederrLrieb« u. dahöhere geistige Verlangen find darin (in vor) nicht irr besonder« Seiten geschieden; die Seel« verlangt nach dem lebendigen Totte (Ps. 42, 2, 3,) vergl. noch Ps. 62, 16; 63, 9; und öfke^.

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