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Jeschurun · 1857-01-01 · Heft I. (1857) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Jahrgang II. (1857/58)
Issue
Heft I. (1857)
Date
1857-01-01
Page
Seite 6 (sequence 8)
Language
Hebrew
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6 triarchalischen Opfer doch unnlvglich zu Mitteln jener Opposition dienen konnten. lVergl. NachinanideS zu Lev. Cap. 1.; hierzu kommt der Widerspruch Maimuni'S, der im Iad hachasaka jHilch. Msila Cap. VIU tz. 8.) daS Opforgebot alS pn erklärt, welches für die Dogmatik keine- Grundes bedarf und keinen haben kann (V); Wohl ist die Verschiedenheit deö Standpunctes bekannt, den Maimuni dort als ReligionSphilosoph und. Dogmatiker, hier als Samni׳ ler der Halacha einnimmt. eS bildet aber jene entgegengesetzte Auffassung Betreffs der Opfer immerhin ein beachtenSwertheS Moment, und wir werden jene Ansicht im More' Nebuchim wenigstens nicht als eine unfehlbare ansehen. Endlich spricht gegen jene Auffassung der auf. fallende Umstand, daß der OpfercultuS die sorgfältigste und ausführlichste Behandlung in den Büchern des Pentateuchs gefunden, waS wohl weniger ertvartet werden dürste, wenn die Opfer an sich selbst nicht Zweck, sondern nur als Mittel gegen den Götzendienst dienen sollten; fast der ganze L-evitious, ein großer Theil der dlumerorum und deö Vvutoronomii beschäftigrn sich mit jenem CultuS, während der Götzendienst selbst nur an einigen Stellen und mit Ivenigen Worten verboten wird. (") (י°) Bekannt ist noch ein anderer Gegensatz, in dem Maimuni im 3ad ha chasaka mehrere Gebetstücke beidehält, in welchen der wiederherzustellende TrmpelcultuS zu Jerusalem für die messianiscbe Zeit in Aussicht gestellt wird, während er im More Nebuchim jenen CultuS für jene Zeit nicht mehr eristiren laßt. (3<) Die Stelle Lev. 17, 5—7 spricht durchaus nicht für dir maimonidischr Ansicht, da hier die beabsichtigte Verhütung deS Götzendienstes nur als Folge de» Hebote«, innerhalb deS Tempelzu opfem, nicht aber deS OpfergeboleS in Allgemeinen bezeichnet wird. Bergt. Lessety zu d. St. u. ob. Anm. 29.

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