Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Jahrgang II. (1857/58)
- Issue
- Heft I. (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 6)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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4 so Wik die angedeuteten Namen der Engel (Job 5, 1.) die wohl dem Verfasser deS Buches nicht aber den Freunden deS Job bekannt gewesen sein konnten; so derhalt eS sich zweifellos auch mit den Opfern. Der Verfaffer erwähnt bei diesen zwar keines Priesters (28) (כהן) tun hierdurch um so schärfer den Charakter des patriarchalischen Zeitalters zu zeichnen, wiewohl auch diese NamenSbezeichnung schon früh (Gen. 14, 18) borkömmt, dergl. Jahn Archaeol 3. S. 366 und H e n g st e n b e r g: Christ»!? 1. Th. 1. Abth. S. 146, Anm.; doch ist gewiß der Begriff der Sühne dem mosaischen Zeitalter entnommen, denn dieser konnte erst bei der Constituirnng deS theokratischen Staates (§. 10) in seiner Geltung herportreten. §• 9. Bedeutung der mosaischen Opfer. Wichtiger ist die Untersuchung, ob die Opfer in mosaischen CultnS ein nolhwendigeö Produkt der innersten Principien deS theokratischen Staates, oder bloß das Mittel waren, welches zur Opposition gegen daS Heidenthum dienen sollte. Im ersten Falle wäre man berechtigt, selbst im Rituale gewisse Analogien für den Hauptzweck zu suchen, im letzter» wäre dieses so manigfaltig und sorgfältig auSgebildete Ritual, von keinem höhern wenn wir'behaupten, waS gar nicht gewagt ist, daß die Perser dies« Idee vom Satan dem Judenthum ent« nommen hatten; und wahrlich ist die Idee von einem Satan dem MosaiSmuS nicht fremd, und finden wir eine Analogie in der Erzählung vom BileamS Reise zum Lalak (Num. Cap. 22), wobei wir annehme» dürfen, daß flch dies« Idee aus jüdischem Boden entwickelte. Kobak. (»») Job 12, 19 kommt daS Wort wohl vor, doch heißt dasselbe hier nicht Priester wie diese Stell«.über. Haupt nicht von Opfern handelt..