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Der jüdische Student · 1902-07-01 · Heft 4 (Juli 1902) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
1 (1902-1903)
Issue
Heft 4 (Juli 1902)
Date
1902-07-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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62. No. 4. aus Rumänien" statt. Zu demselben gehören: „Unitas" {Freiberg i. Sa.), „Jvria" (Charlottenburg), „Erez-Israel" (Wien) und „Societe zioniste des E'tudiants d'Anvers" (Antwerpen). Das Kartell, das sich sehr schöne Aufgaben gestellt hat, ist nach dem Plane der „Jvria" zustande gekommen, welche bekanntlich grösstenteils vom V. J St.-ern gegründet worden und mit dem V. J. St.-C. in intimem Freundschaftsverkehr steht. Der Verein jüdischer Hochschüler „Bar-Kochba" in Prag teilt offiziell mit, dass die Wahlen für das XX. (Wintersemester 1902/03) -Semester folgendes Resultat ergaben: J.N.G. Ernst Gütig, Obmann; J.N.G. Arthur Bergmann, Obmann-Stellvertreter; med. Josef Cohn, Schriftführer; techn. Emil Morgenstern, Schriftführer; jur. Leo B a s s, Kassierer; phil. Hugo Bergmann, Bibliothekar; med. Georg F is c h e r, Zeituna-sverweser. Ausschussersatz: med. Alfred Capek, jur. Leopold Wertheim er, techn. Leo Kornfeld,. Vereinsnachrichten, (Aus dem B. J. C.) A. H. B. Am 1. Juli tagte im Lokal des VJ.St. der ordentliche Konvent des Berliner A.H.B. Auf demselben waren 8 A.H.A.H. anwesend. Dem bisherigen Vorsitzenden wurde für seine Geschäftsführung Decharge erteilt. Es kamen einige Angelegenheiten interner und formeller Natur zur Sprache. Es wurde folgender Antrag Hantke angenommen: „Ist ein A.H.C. beschlussunfähig, so ist innerhalb von 8 Tagen ein neuer ausserordentlicher A.H.C. einzuberufen, der beschlussfähig ist, wenn 3 A.H.A.H. anwesend sind. Die Tagesordnung seines jeden A.H.C. ist mitzuteilen/' Es wurde festgestellt, dass der V.J.St. Berlin z. Zt. 35 A.H.A.H. zählt, von denen 4 A.H.A.H.h.c. sind. 12 A.H.A.H, wohnen in Berlin, Zum Vorsitzenden für das nächste Jahr wurde A.H. Dr. Robert Hantke wiedergewählt. Berlin. Am 17. Juni hielt A.H. Dr. Max Eschelbacher ein treffliches Referat über das bekannte Werk des Dr. Th. Herzl „Der Judenstaat", das eine lebhafte Diskussion hervorrief. — Am 23. v. M. veranstaltete der Verein den ersten diesjährigen Familienabend im Restaurant von Kettlitz, Treptow. Der Einladung hatten gegen 100 Freunde des Vereins Folge geleistet; nach einer kurzen Kneipe, bei welcher Bbr. Lebowitz ein schönes Lied vortrug, von einigen Füchsen eine Biermimik aufgeführt wurde, (— Bbr. Jacobsohn war bei dieser natürlich der Hauptakteur —) wurde ein Tänzchen arrangiert, das für die meisten Teilnehmer zu früh ein Ende erreichte. — Am 24. Juni hielt Bbr. Emil C o h n ein Referat über „Die wissenschaftliche Begründung des Zionismus" von Mathias Acher (Dr. Birnbaum). — Den Fuchsenunterricht erteilte (wöchentlich 2 Stunden) unser A.H. Dr. Arthur Biram. Derselbe besprach die Tendenzen des Vereins, wiederholte die jüdische Geschichte vom Jahre 500—1000 und behandelte ausführlich die in der Welt existierenden jüdischen Vereinigungen. Eine angeregte Diskussion rief das Thema „Nation und Religion" hervor. — Dienstag, den 8. Juli hielt LA. Eugen Z 1 o c i s t i ein Referat über das Thema: Zur Charakterisierung der Reformbewegungen. — Um der Pflege der hebräischen Sprache Rechnung zu tragen, hat sich der V.J.St. entschlossen, einen hebräischen Sprachkursus einzurichten. Die Leitung hat freundlichst Herr Rabbinatskandidat Wilhelm Lewy übernommen. Das Lokal hat der Verein Montefiore zur Verfügung gestellt. (An der Stadtbahn 46). Die Teilnahme steht jedem jüdischen Studenten frei! Personalnachiichten: I. A. Dr. med. Joseph Ulimann hat in Freiburg i. B. die Approbation als praktischer Arzt erhalten. Er wurde vom Konvent zum A.H. ernannt. Jetzt ist er in Hamburg in der Unruheschen Klinik angestellt. Seine Adresse ist: Ostergasse 137. — I.A. Lazarus Kaplan bestand sein Doktorexamen in Berlin, ebenso I.A. Isidor Davidsohn. — I.A. Hilel Schlossb'erg promovierte auf Grund einer Dissertation: „Zur Verwendung des Wasserstoffsuperoxyds in der quantitativen Analyse der Schwermetalle." I.A. Martin

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