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Der jüdische Student · 1933-02-01 · Heft 1 (Februar 1933) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
30 (1933)
Issue
Heft 1 (Februar 1933)
Date
1933-02-01
Page
[Seite] (sequence 58)
Language
German
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der Füxc geringe Zahl aktiver Burschen. Die Verbindungsdisziplin bedarf der Steigerung. V,J,St, Kadimah-Beriin, Unsere Verbindung war dieses Semester zahlenmäßig nicht sehr stark* Sie bestand aus nur 20 Aktiven, von denen etwa die Hälfte Generaldispens hatte oder sich inaktiv nannte. Trotz dieser Mängel können wir mit diesem Semester zufrieden sein, da die Verbindung ihre geschlossene Einheitlichkeit bewahrt hat. Am Anfang des Semesters nahmen wir nur an einzelnen Vorträgen des vom Präsidium für das Berliner Kartell angesetzten Schulungskursus teil, da wir von Massenkursen nichts halten« Wir hatten unsere eigenen Kurse: „die jüdischen Parteien im Spiegel der „Geschichte" unter Leitung unseres A. H. Spiewkowsky, die wöchentlich, abwechselnd bei einem A. H. stattfanden. Dadurch blieben wir mit einigen A.H. A.H. in Konnex. Mit dem Gesamt-AH.-Bund veranstalteten wir u. a. eine gutgelungene Chanukah- Feier in den KJV-Räumen. Gegen Weihnachten beschloß der A.C auf Anregung der Charge, die Verbindungsarbeit und die Arbeit des einzelnen Bbr. überhaupt, aktiver zu gestalten» Es wurde eine Verbindungsarbeitsgemeinschaft über die „Tendenzen der Parteien des Zkn nistenkongresses" begonnen, mit dem Ziele, unsere jüngeren Bbr. Bbr. in unserem Staatszionismus zu festigen und ihnen zu zeigen, warum wir „Parteien" ablehnen und nur eine zionistische Bewegung unterstützen können, die klar das zionistische Ziel im Auge hat. In einer zweiten Arbeitsgemeinschaft wurden Epochen unserer Geschichte von allen Seiten betrachtet, (biblisch, geschichtlich, literarisch etc») um daraus für die zionistische Politik und Propaganda zu lernen. Wir werden später diese Arbeit für eine Außenarbeit verwerten können. Außer der üblichen KJV-Außenarbeit beteiligten sich unsere revis» Bbr., gemeinsam mit den Berliner revi* sionistischen Verbänden, an der Aufführung der „MENORAH" und nahmen an der jungrevisionistischen Konferenz teil. An der revisionistischen Ortsgruppen-Arbeit nehmen von uns die Bbr. Bbr. Zirkin, Cegla und Kalitzki leitend teil. Außer den Ueberweisungen aus dem Reich (Weinstein, Cohn, Kalitzki) ließ sich der a.B. Fritz David aus der Hasmonaea-Berlin uns überweisen. Wir nahmen bis jetzt zwei Rezeptionen vor. V.J.St. „Hatikwah" Leipzig. Den Anfang des Semesters bildeten (Schwierigkeiten ]in der Besetz zung der Charge. Im Sommer-Semester war das bereits vorausgesehen worden, und die damalige Charge sowie Feriencharge hatte sich diesbezüglich an das Präsidium \im Berücksichtigung bei Ueberweisungen gewandt. Die Korrespondenz führte trotz aller Dringlichkeit zu keinem positiven Resultat. Um die bestehenden Schwierigkeiten zu beheben, beschloß der Bezirksverbandstag der A.H. A.H. die Einsetzung von 2 Kommissaren. A.H. Dr. Goldwasser und i.a.B. Dr. Speier bildeten vor allem die Charge, die unter diesem Drucke zustande kam. Sie hat folgendes Aussehen: Leopold Goldhaber 1. Chargierter und F.M., Leopold Reiner 2. Chargierter, Sally Binbek 3. Chargierter, 56

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