Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 29 (1932)
- Issue
- Heft 8 (September 1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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Oneg Schabbath findet weiter statt Wir halten ihn jetzt nicht mehr Heim ab, sondern bei Bbr. oder Chaw. der Zist. Wir erreichen hierdurch eine andere, für den O.S. günstigere Atmosphäre. Es wird nicht mehr viel gesungen und wir sind vom Vortrag mit Diskussion abgekommen. \\:. singen weniger, aber alle und wir behandeln Themen in Unterhaltung al]e> unter jeweils wechselnder Leitung über sehr wechselnde Dinge, um allgjj Genüge zu tun. Sport findet wöchentlich statt. Wir freuen uns, euch berichten zu könnedaß nur wenige Bbr. sich hiervon noch zu drücken suchen. Wir gehen hie streng vor. Die Allgemeinheit macht feste mit! Erfreulich! Nach dem Sport sind wir regelmäßig zusammen ohne zion. Thema, um de: menschlichen Zusammenhalt zu fördern, der in der Großstadt schwer i* finden ist. Hier hat F. Saalbergs Leitung schon großen Erfolg gezeigt, vi: führen hier fort. Zusammen mit der ZiSt. sind Veranstaltungen ohne zioa. Thema vorgesehen, teilweise auch ohne die ZiSt. Hebräisch findet mit der ZiSt. in 2 Kursen einmal wöchentlich stall Anfängerkurs beginnt nächste Woche bei Bbr. Hauser (Muttersprache ivrith), Fortgeschrittene in 14 Tagen bei Lehrer Kaschalski. Die bisher aufgeführten Dinge sind Pflicht. Außerdem sind wir inoffiziell möglichst oft zusammen. Einzelne Bbr. haben es übernommen, sich mit bestimmten Gebieten der zionistischen Literatur zu beschäftigen, um für besondere Wünsche einzelne zur eigenen Fortbildung und zur Außenarbeit jederzeit die richtigsten Dinge empfehlen zu können. Hiervon wird stark Gebrauch gemacht. Imitaschen müssen alle 6 Wochen abgegeben werden. 2. Außenarbeit. Keilarbeit wird fortgesetzt und wir haben hier Aussicht, während de: Ferien geeignete Rezeptionen vorzunehmen« In Hanau und in Friedberg werden dieselben Vorstellungen mit Barak stattfinden, die ja schon einen schönen Erfolg hatten. Kadimah und Schülerbund stehen unter Leitung von Bbr. Bar Kochba und Jugendbund Offenbach haben Bbr. selbstverantworllic* als zion. Arbeitsfeld übernommen. Revision. Bbr. leiten mit in ihren Organisationen. Es gibt noch viel mehr Org., die wir zu bearbeiten hätten. Es öcr,t leider nur schrittweise. Wer nicht besondere Arbeit hat, ist verpflichtet, uns lohnend ersehe nende Leute zur persönlichen Werbung zu besuchen. Hiervon erwarten wir a' wenigsten, weil wir leider fast nur unzuverlässige Leute hierzu noch z'-4 Verfügung haben, mit denen unser Programm nur auf dem Papier reclm1'- Neu sind die Werbewanderungen aufs Land. In 14 Tagen findet die statt. Wir versprechen uns bei den hiesigen Landjuden Erfolg. Wir wer01" dem Werberessort nachher Bericht erstatten. Jeweils Ende des Monats ist Konvent zur Kritik der Arbeit und zur ^tr antwortungziehung der Bbr. zu ihrer Außenarbeit, Anfang jeden Mo*1,1 werde ich Euch Rechenschaft nach Berlin geben. 228