Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 29 (1932)
- Issue
- Heft 8 (September 1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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ur, Hans M. Müller über: „Palästinas Handsl und Industrie", Bbr. Ernst Sbaum über: „Das neue preußische Judengesetz" und Bbr. Ernst Hammer über: „Das Problem der jüdischen Arbeit in Palästina". Den Fuxenkurs über: „Zionistische Ideologie und Verwirklichung'* leitete •.r. Georg Guthmann; zugrundegelegt wurde Herzls Judenstaat". Ferner fancQ wöchentlich drei hebräische Kurse statt (1 Anfängerkurs und 2 Fort- -;chrittenen-Kurse). Wir trieben regelmäßig Sport. Samstag Nachmittag Jen wir uns mit der ZiSt. zum Chor und zum Oneg Schabbath. Die Verödung war zweimal bei Alten Herren eingeladen (A.H. Menny Rapp und H. Martin F. Rothschild). Wie alljährlich hatten wir auch in diesem Jahre :.t der Heidelberger Verbindung ein Treffen. Besonderen Wert legten wir auf die Außenarbeit. Mit dem Kadimah stehen;r dadurch in Konnex, daß zwei Bundesbrüder in diesem Bunde Kurse eben; wir beteiligten uns an der Führung der Zionistischen Schüler-Gruppe nd unterstützten den Bar-Kochba in der Durchführung seiner zionistischen rziehungsarbeit... — Neben der KKL.-Arbeit (Imitaschen, Hilfe bei Veranstalten) und der Ortsgruppenarbeit (Schekalimverkauf, Werbebesuche) unter"?.hmen wir es, auch in der Umgebung von Frankfurt zionistische Propaganda , treiben. Wir veranstalteten in Darmstadt und Bad Nauheim zionistische erbeabende, die großen Beifall fanden, und die, wie wir hoffen, zur Neu- Jcbung .der zionistischen Arbeit in den beiden Städten beitragen werden. Wir glauben, in diesem Semester einen Teil der jüngeren Bundesbrüder oA-eit herangezogen zu haben, daß eine kontinuierliche Weiterarbeit — auch ci den z. T. neu in Angriff genommenen Aufgaben — in der nächsten Zeit vvvährleistet ist. Liebe Bundesbrüder! Wegen der schwierigen politischen Lage haben wir uns auf dem Schluß- ' nvent entschlossen, an Stelle des bisher üblichen Ferienbetriebes eine ge- "dnete Arbeit durchzuführen. Die Richtlinien unserer Arbeit sind: 1. Innenarbeit. Da wir nur eine beschränkte Anzahl von Bundesbrüdern zur Verfügung :'-en, verzichten wir auf große theoretische innerzionistische Auseinandergingen, um uns intensivst praktischer Arbeit zuwenden zu können. Jeder rbat ein Thema sich ausgewählt, das sich zu Werbe vortragen eignet Die ' ernen sind so gehalten, daß hieraus sich eine durchlaufende Reihe zusarn- ' bellen läßt. Falls die 12 bisher verteilten Themen zufriedenstellend belltet werden, können wir mit geringem Arbeitsaufwand intensiv viele Verdatungen durchführen. t Parallel wird ab Mitte September ein einmal wöchentlich stattfindender ^nerkurs laufen. Ueber die Leitung desselben unterhandeln wir mit einigen 227