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Der jüdische Student · 1932-06-01 · Heft 5 (Juni 1932) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
29 (1932)
Issue
Heft 5 (Juni 1932)
Date
1932-06-01
Page
[Seite] (sequence 26)
Language
German
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Noch einmal verweise ich für alles Tatsächliche auf den Rundschau« Artikel, der hoffentlich, bis Ihr dies lest, schon erschienen ist; aber ich bin jederzeit bereit, auf Anfragen, die an mich nach Haifa, P. O. B. 20, Hadar Hacarmel gelangen, ausführliche Auskünfte zu erteilen. I Bemerkungen: Zur hebräischen Arbeit im Kartell. Es scheint überflüssig, über die Bedeutung zu sprechen, die der hebräischen Arbeit im Kartell zukommt. Ein jeder von uns wird sich darüber im Klaren sein. Wir wissen, daß die hebräische Sprache uns nicht nur die Möglichkeit gibt, uns in Palästina, zu verständigen, sondern auch, daß nur durch gründliche hebräische Kenntnis der Zugang zu unserer gesamten jüdischen Kultur möglich ist. Wie in früheren Semestern haben wir auch in diesem Semester entscheidendes Gewicht darauf gelegt, daß jeder Bbr. von der hebräischen Arbeit erfaßt wird. In Berlin, wo die Möglichkeiten eines gut geordneten und organisierten Unterrichts am besten sind, haben wir für Bbr. Bbr. aller Kenntnisse 6 Kurse eingerichtet, die jeden Mittwoch abend stattfinden. Das Hauptgewicht jedoch legen wir auf die Arbeit im Chug Iwri. Wir glauben, daß viele Bbr. Bbr., die wir noch nicht erfassen konnten, genügend Kenntnisse besitzen, um im Chug Iwri mitarbeiten zu können. Der Chug Iwri hat in diesem Semester seine Sitzungen jeden Dienstag abend in Form eines hebräischen Seminars unter Leitung eines ausgezeichneten Lehrers. Wir behandeln eine jüdische Geschichtsphilosophie an Hand eines Buches von Dr. Jecheskiel Kaufmann: Golah w'necher. Wir bitten alle Bbr, Bbr,, besonders aber die A.H. A.K,, die für eine Mitarbeit im Chug Iwri in Frage kommen, siel umgehend mit uns in Verbindung zi setzen. Außerdem haben wir bereits begonnen, unsere hebräische Bibliothek aufzufüllen. Wir glauben, daß viele Bbr. Bbr., besonders A.H. A.H. unt hebräische Bücher für die Bibliothek stiften können und bitten alle, denen es möglich ist, uns .diese Bücher möglichst bald zur Verfügung zu stellen, . Leider haben wir noch keinen We$ gefunden, außerhalb' Berlins die hebräische Arbeit gut zu organisieren und zu überwachen. Wir werden uns bemühen, einen solchen Weg zu finden. Für jede Anregung sind wir dankbar, Alle Fragen bezüglich der hebräischen Arbeit werden wir gern beantworten. Wir hoffen, in gemeinsamer Arbeit das Kartell bald so hebraisieren zu können, daß jedem Bbr. die Kenntnis der hebräischen Sprache zur Selbstverständlichkeit wird. Von uns atu werden wir uns bemühen, nach Kräften dazu beizutragen, und wir hoffen, mit energischer und aktiver Beteiligung eines jeden Bbr. rechnen zu können. Die hebräische Kommission. Salomon. Ersler. Anschriften an: Dr. H. J. Salomoo. Charlottenburg 4, Niebuhrstr. 64. Der Zeitschrift des Makkabi-Hazair entnehmen wir den nachstehend^ Brief eines deutschen Jungen auj Ben-Schemen, der uns besonders £ul zu dem in dieser Nummer veröffeD*' lichten Artikel von Bbr. Biram zü passen scheint: 156

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