Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 29 (1932)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1932)
- Date
- 1932-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Ikher Betätigung sich eröffnet, das später auch zionistisch fruchtbar gemacht werden kann. Die Leiter der Fachgruppen müssen mit großer Intensität deren Organisation weiter betreiben und sie auch über Berlin hinaus auf die Provinz * s&ertragen. Ein Arbeitsgebiet war noch dem Altherrenressort übergeben: Altherren- «samen und A.H.ierung. Auf Grund des letzten Kartelltagbeschlusses sind *&ne hebräisches Examen bisher ca. 20 Bundesbrüder A.H.iert worden. Es ist iatim zu erwarten, daß sich noch viele Bundesbrüder melden werden, welche unter die Aufnahmebestimmungen fallen. Dagegen hat sich bei einer Rundfrage, welche wir bei den Verbindungen gemacht haben, gezeigt, daß in einzelnen Werbindungen — genaue Zahlen anzugeben nicht möglich ist, weil einige Korporationen es nicht für nötig hielten, auf die Rundfrage zu antworten — schon wieder eine große Zahl von älteren Inaktiven sich befindet, welche da» H2. Semester überschritten haben, ohne daß ihre hebräischen Kenntnisse zur Ablegung des Examens ausreichten. Wir wollen hier mit aller Entschiedenheit Betonen, daß weitere Ausnahmen nicht mehr gemacht werden, sodaß sich die Betreffenden Bundesbrüder über alle Konsequenzen klar sein müssen. Die Verbindungen werden unbedingt bald diesen Bundesbrüdern Termine zu stellen äaben, bis zu denen sie ihr Examen abgelegt haben müssen. Wir sind uns bewußt, daß auf dem Gebiete der Altherrenarbeit noch . vieles mehr getan werden müßte als bisher. Wir glauben aber andrerseits, daß die Grundlagen für eine Fortentwicklung dieser Arbeit gegeben ist und . daß in den Kreisen der Altherrenschaft selbst ihre Wichtigkeit eingesehen wird, sodaß hoffentlich im nächsten Kartelljahr ein weiterer Fortschritt erzielt werden kann. Hirsch, Tumbowsky. ÜSerweisungsrcssort. Die Ueberweisungen werden für das kommende Semester in der gleichen Weise vorbereitet, wie es für das W.S. 31/32 geschehen ist. Es wird versucht nach Möglichkeit alle Verbindungen gleichmäßig zu besetzen, gemeinsame Kreise von Bundesbrüdern zusammen an einen Ort zu bringen, möglichst die persönlichen Wünsche der Bundesbrüder mit den Notwendigkeiten des Kartells in Einklang zu bringen. Der Vorschlag durch Austausch Bundesbrüder, die sonst wirtschaftlich nicht dazu in der Lage wären, das Studium außerhalb ihrer Heimatstadt zu ermöglichen, wurde zwar überall sehr begrüßt. Leider war aber die praktische Durchführung bisher noch nicht möglich. Der Gedanke muß offenbar erst allmählich „durchdringen". Die Notwendigkeit und Berechtigung der Ueberweisungsarbeit, die in letzter Zeit bestritten wird, braucht nicht ausführlich begründet zu werden. Es genügt der Hinweis auf die Tatsache, daß z. B. für das S.S. 32 fast samt- 46