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Der jüdische Student · 1932-01-01 · Heft 1 (Januar 1932) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
29 (1932)
Issue
Heft 1 (Januar 1932)
Date
1932-01-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Situation, in der wir uns in der Diskussion Zionismts—Kommunismus befänden. Er wendet sich dann gegen die Ausführung von Eoewenstein: Zionistischer Glaube könne nur in einem Kreis leben, der für dm Zionismus gewonnen oder doch gewinnbar sei. Sein Glaube sei es, daß es anch unter veränderten Verhältnissen die Möglichkeit zu zionistischer Offensiv geben müsse. Man könne sich daher unter anderen geistigen Bedingungen wieder anders orientieren. Keine Ordnung in der Welt könne es gej>en, welche die Richtigkeit des Zionismus widerlege, so lange es eine jüdische Diaspeaa; gebe. Der Glaube allein genüge nicht, man müsse auch seine Ueberzettgmgsfähigkeit behalten. Der deutsche Zionismus habe s. E. die Dinge früher eriannt, als sie noch unpopulär gewesen seien, eine Auffassung, zu der sich heute weite Kreise im Zionismus bekennen. Unsere Haltung in der ^arabischen üage habe mehr als aktuell politische oder taktische Bedeutung, sie sei prisapietl entscheidend für den Charakter unserer Politik. Sein Referat sei ein Versuch gewesen, sich in der heutigen Situation zu orientieren, der zionistischen Situation innerhalb des kommunistischen Systems gewachsen zu sein. Bbr. Hans Rothschild hielt dann sein Refaat über „Wirtschaffcsh i 1 f e im K,J.V.", dessen wesentlichste Teile war im nächsten Heft des J.St. wiedergeben wollen, weil sie uns für die Arbeit Jas Kartells von prinzipieller Bedeutung zu sein scheinen. Hier sei nur beridfet, daß die Kreditgenossenschaft gegründet wird und daß die Bbr.Bbr. Feäüelberg, Lelewer und Georg Wollstein diese spezielle Aufgabe zur Durchführung übernommen haben. Es fanden dann Besprechungen der einz&en Fachgruppen (Mediziner, Juristen, Techniker und Kaufleute) statt, auf denen die Fachschaften organisiert wurden. Die Arbeiten haben bereits begonnen, die medizinische Fachschaft hielt vor kurzem in Berlin eine Besprechung ab, arc der 70 Bundesbriider teilnahmen. Dem Altherrentag ging voraus ein geselfi*£s Beisammensein» bewußt zwanglos und ohne Programm. Die Bundesbrüdar sollten Gelegenheit haben, untereinander zusammenzukommen. Dabei wurden einige Filme gezeigt, welche Bundesbrüder von uns in Palästina und auf dem Sbngreß aufgenommen hatten. Paul Hirsch. Zur geistigen GrundlageliesZionismus f Von Robert Ster nso. Bei Abfassung des folgenden Artikels war das Werk unseres Bbr. Josef Kastein, Jbe Geschichte der Juden", dem Verfasser noch nicht bekannt. In aller Bescheidenheit, die sich gegenüber einer solch einzigartigen Leistung ziemt, sei gesagt, daß die untenstehenden Ausführungen sich durch das Buch von Kasiaan bestätigt glauben. Die gegenwärtige Weltlage mit ihren mannigfechen Problemen, Hoffnungen und Zielen hat auch im Zionismus die stets vesSandene Frage nach seinem geistigen Sinn und Zweck im Rahmen menschbsitlichen Geschehens wieder 9

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