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Der jüdische Student · 1931-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1931) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
28 (1931)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1931)
Date
1931-10-01
Page
[Seite] (sequence 28)
Language
German
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Die Gründung der V.J,St, Avukak, Zu Ende des Sommersemesters 1931 wurde der Sport-V.J.St. in Berlin aufgelöst. Die Schwierigkeiten, die sich schon während der letzten Semester bemerkbar gemacht und schon öfters zu Anträgen über die Auflösung geführt hatten, verstärkten sich bis zum Ende des Sommersemesters so sehr, daß auch das Präsidium einer Auflösung der Verbindung zustimmte. Der Sportbetrieb ließ schon längere Zeit sehr zu wünschen übrig, da es nicht immer gelang, durch Ueberweisungen die sportlich befähigten Bundesbrüder in den Sport-V.J.St. zu bekommen und da auch die Keilarbeit in der Sportverbindung immer schwieriger wurde. Mit Beginn des Wintersemesters 1931/32 wurde daraufhin eine neue Verbindung, die V.J.St. Avukah, gegründet. Sie setzt sich aus einigen wenigen Bundesbrüdern des ehemaligen Sport-V.J.St. und aus Ueberweisungen aus Berlin und der Provinz zusammen und umfaßte bei ihrer Gründung etwa 20 Aktive und Inaktive. Der Erich-Rosenkranz-Bund und der Altherrenbund des Sport-V.J.St. wurden für die neue Verbindung interessiert und werden wahrscheinlich später den Altherrenbund der neuen Verbindung bilden. Die feierliche Eröffnung der Verbindung fand am 5. November im Beisein einer großen Anzahl von geladenen Gästen statt. Die Verbindung wurde durch den Präsiden des Kartells, Bbr. Egon Rosenberg, eröffnet. Bbr. Kurt Blumenfeld hielt eine Ansprache über „Zionismus in unserer Zeit". * Bericht der juristischen Fachgruppe Von Karl Hilb Die Durchführung der Arbeit für die Bildung einer Juristischen Fachr gruppe innerhalb des K.J.V. hat nunmehr der Unterzeichnete übernommen. Es wurde zunächst damit begonnen, die Zusammenarbeit der bei den Berliner Gerichten zugelassenen Bundesbrüder zu organisieren und mit dieser Arbeit Bbr. Burak betraut. Zu diesem Zweck wurde bei Bbr. Burak eine Vermittlungsstelle eingerichtet, wodurch für ausreichende Vertretung der Bbr. an den Berliner Gerichten Sorge getragen ist. Es dürfte sich empfehlen, in anderen Großstädten, wo ähnliche Verhältnisse wie in Berlin herrschen, ebenso zu verfahren. Auf den von der Leitung der Fachgruppe versandten Fragebogen hat die Mehrzahl der Bundesbrüder geantwortet. Mit einer einzigen Ausnahme wurde die Begründung der Fachgruppe lebhaft begrüßt und wertvolle Anregungen für die Weiterarbeit ge geben. Die Herausgabe eines neuen Adreßbuches wurde allerseits als dringend notwendig gefordert. Die Leitung der Fachgruppe wird sich daher bemühen, in kürzester Frist ein solches Adreßbuch erscheinen zu lassen. Gefordert wurde, dabei auch das Adressenmaterial anderer jüdischer Organisationen für den Fall zu berücksichtigen, daß es angezeigt erscheint, ein Mandat einem Zionisten oder jüdischen Kollegen an einem Ort zukommen zu lassen, wo ein Bundesbruder nicht wohnt. Als wichtigste Aufgabe betrachtet die Leitung der Fachgruppe den Nach« 298a

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