Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 28 (1931)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1931)
- Date
- 1931-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3537599-3537820-3537824--8012-3546063- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
AUFRUF Die Unterzeichneten haben sich zu einem Komitee konstituiert, das als solches dem bereits bestehenden „Verein der Freunde der hebräischen Realschule in Haifa" beitreten will. Es wird euch bekannt sein, daß diese Schule schon seit der Zeiä vor dem Krieg unter der Leitung unseres AH. Dr. Biram steht, und daß sie ihm ihr Aufblühen und die besondere Stellung verdankt, die sie heute im Eiziehungsleben des palästinensischen Jischuw einnimmt. Es kann nicht Sache dieses Aufrufes sein, über Wesen und Art dar Schule hier nähere Mitteilung zu machen. Biram selbst wird darüber in der gleichen Nummer des J.St. alle diejenigen unterrichten, denen sein Schulwsrk nicht ohnehin bekannt ist. Uns liegt es hier nur ob, zu sagen, daß Biram nach unserem Empfinden ein Erziehungsideal im palästinensischen Leben verwirklicht hat, wie es auch großen Teilen des K.J.V. vorschwebt. Er foat unter ungeheuren Schwierigkeiten in der aufopferungsvollen Arbeit vieler Jahre in Palästina ein höchst erfolgreiches Werk errichtet, das unseren Gedmken von Zucht, Gemeinschaftssinn und Vorbereitung zu den praktischen Berufen, die das Land braucht, Leben gegeben hat. Es ist das Werk eines ICJ.V.ers, auf das wir stolz sein können. Und wir meinen deshalb, daß auch das K.J.V. zu diesem Werk stehen soll; insbesondere in dieser Zeit der ideellen und materiellen Schwierigkeiten. Hier ist kein Zukunftsprojekt, sondern eine Wirklichkeit, die wir zu erhalten und zu erweitern verpflichtet sind. Wo sollte ein K.J.V.er, der ernst gemacht und öh sichtbares Werk aus dem Geiste errichtet hat, um dessentwillen unser Bund besteht, Rückhalt finden, wenn nicht an uns? Wir fordern euch deshalb auf, euch unserem Komitee anzuschießen und diesen Anschluß durch einen angemessenen Jahresbeitrag zu bekuaaden. Wir bitten euch, dazu die beigefügte Postkarte auszufüllen. Es wird dabei als selbstverständlich vorausgesetzt, daß die Beitragsleistung zu diesem Werk keine Beeinträchtigung des Keren Hajessod bedeutet Dr. Martin Ascher, Berlin; Dr. Max Becher, Hannover; Dr. Walter Deutschmann, Oppeln; Dr. Georg Ehrlich, Beuthen; Dr. Harry Epstein, Duisburg; Dr. Walter Fischer, Barmen; Dr. Georg Gerson, Berlin; Dr. Salli Hirsch, Berlin; Dr. Max Hurwitz, Dessau; Dr. Ernst Kalmus, Hamburg; Dr. Walter Katschke, Berlin; Dr. Bruno Kirschner, Berlin; Dr. Albert Kramer, Köln; Dr. Erich Kretschmer, München; Dr. Gustav Krojanker, Berlin; Julius LewyM Breslau; Dr. Rudolf Liebstädter, Nürnberg; Dr. Fritz Loebenstein, Leipzig; Dr~ Wilhelm Majerczik, Berlin; Dr. Josef Marcus, Düsseldorf; Dr. Meinhold Nußbaum, Nürnberg; Dr. J. Rabin, Breslau; Dr. Egon Rosenberg, Berlin; Dr. Artur losenblatt, Frankfurt a. M.; Dr. Felix Rosenblüth, London; Dr. Kurt RosentbaT» Danzig; Dr. Friedrich Rubensohn, Rostock; Dr. Siegfried Silberstein, Königsberg; Dr. Hermann Sluszewer, Chemnitz; Dr. Elias Straus, München; Dr. Adolf Strauß, Dresden; Dr. William Unna, Hamburg; Dr. Walter Weigert, Hamburg; Prof. Dr. Gotthold Weil, Berlin; Dr. Benny Weiler, Saarbrücken; Dr. Isaak Zwirn, Berlin. 183