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Der jüdische Student · 1931-03-01 · Heft 3-4 (März 1931) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
28 (1931)
Issue
Heft 3-4 (März 1931)
Date
1931-03-01
Page
[Seite] (sequence 43)
Language
German
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Pauker und Riebenfeld. Die Charge wurde anfänglich von den Bbr.Bbr. von Cleef X, Korlin XX, Rosenberg XXX bekleidet, später von Hernnann X, Schuf tan XX, Rosenberg XXX übernommen. Unter Leitung von AH. Spiewkowsky wurde eine Arbeitsgemeinschaft abgehalten, die sich mit der Ideologie jüdischer Bewegungen, speziell zionistischer Ideologie, auseinandersetzte. Die Verbindung nahm an den vom Präsidium eingerichteten hebräischen Kursen teil; die Kommentfuxenstunde wurde von AH. Lewin erteilt. Die Außenarbeit der Verbindung beschränkte sich auf die Wahlarbeit zu den Gemeindewahlen, die Aktionen der B.J.V. und auf Diskussionsabende mit liberalen Gruppen. Wie immer wurde durch gesellschaftliche Veranstaltungen der Konnex zwischen den Bundesbrüdern und der Verbindung mit dem Altherrenbund gepflegt. So nahm die Verbindung an den Veranstaltungen des Altherrenbundes teil und war mehrfach von Alten Herren eingeladen. Die Channukafeier, an der AH.. Rabb. Dr. Emil Cohn die Festrede hielt, war gut gelungen. Die Veranstaltung von Tanztees und gemeinsamen Mittagessen erwies sich als eine Einrichtung, die wir auch im künftigen Semester fortsetzen werden. Die Arbeit der Verbindung war dadurch erschwert, daß der B.C. nicht so arbeitsfähig war, wie wir es von früher gewohnt waren. Mehrere Burschen befanden sich in Examensvorbereitungen und konnten sach daher nicht so intensiv der Verbindung widmen. Andererseits arbeitete aber die Fuxenschaft in verstärktem Maße und schuf untereinander einen guten Kontakt. So konnte dennoch eine erfolgreiche Verbindungsarbeit durchgeführt werden und 5 Rezeptionen in den B.C. erfolgen. Wir hoffen, daß sich die Burschen in Zukunft mehr der Erziehungsarbeit widmen können und die Füxe sich dadurch noch mehr in den Geist der Verbindung einleben. Leo Herrmann X V,J„St. „Maccabaea"-Berlin, Die Maccabaea sah sich in diesem Semester einer ganz neuen Situation gegenüber. Während bisher die Verbindung fast hundertprozentig atis einem festen, konstanten Berliner Kern bestand, ergab sich im letzten Semester die erfreuliche Tatsache, daß wir einen großen Zuzug an neuen, jungen Menschen erhielten, teils waren dies Neurezipierte, teils jüngere Bundesbrüder aus der Provinz. Demgegenüber trat der ältere Kern der Verbindung in seiner Mitarbeit fast ganz zurück. So zeigte sich die etwas schwierige Lage, daß die älteren Füxe die Hauptträger des Verbindungslebens waren und ihnen allein praktisch die Aufgabe oblag, die neuen Leute in die Verbindung hineinzuziehen. Den Aufgaben gegenüber, die uns die Struktur der .Verbindung stellte, konnte das Arbeitsprogramm nicht genügend Rechnung tragen. Das Programm war nämlich von äußeren Bedingungen bestimmt, denen sich die Verbindungsarbeit einzuordnen hatte. Einmal nahmen wir teil an dem allgemeinen hebräischen Abend und außerdem hatten wir die von uns in den 'Sommerferien begonnene Mädchenarbeit in unserem Programm mit zu berücksichtigen. Da ferner einen ganzen Abend die Fuxenstunde ausfüllte, war die Folge, daß allgemeine Verbindungsabende, an denen der menschliche Zusammenschluß zwischen den neuen Bundesbrüdern und dem alten Bestand erfolgen mußte, nur relativ selten, d. h. nur in bezug auf die Erfordernisse der Verbindung, stattfinden konnten; denn der 3. Vcr- 131

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