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Der jüdische Student · 1931-03-01 · Heft 3-4 (März 1931) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
28 (1931)
Issue
Heft 3-4 (März 1931)
Date
1931-03-01
Page
[Seite] (sequence 33)
Language
German
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Bbr. Bbr.l . _ ' Ärzie und Zahnärzte! Ich bifte Euch in allen geeigneten Fällen die billigen Phenalgetin Tabletten (Cod. ph. 0,01 Acid. aceL saL, Phenaceün aa 0,25 Nur. Col. plv. 0,05) zu verordnen, die in folgenden Arzneiverordnungsbuchem Aufnahme gefunden haben: Grofe-Berliner Arzneiverordnungsbuch, Seile 28, SO, 31. Arzneiverordnun^sbueh der Deutschen Arzneimiitelkom* mission, 1030, Seile 142. Anleitung zur Wirtschaft).. Arzneiverordnun$ für die Krankenkassenpraxis, Sepl. 1930, Seile 92. Arzneiverordnungsbuch für Baden, 1930, Seite 56. usw. Ärziemusier und Liieraiur auf Wunsch LEO BLOCH i>F^Dr.Hu^o Nadelmann STETTIN lichem Geschehen des WirksVolkes, die es als Sünde ansieht, jüdische Kräfte für das Wohl des Landes nicht mobil zu machen, ohne selbstredend seine zionistische Ueberzeugung zu vernachlässigen. Wir kamen zu dem Schluß, führende deutsch-zionistische Politiker erwähnend, eine Unmöglichkeit von Konflikten durch ein Betrachten der deutschen und zionistischen Fragen von einer höheren Ebene, dem Internationalismus aus, herzustellen. Diese Auseinandersetzung führte uns zu der Gestalt des sich überhaupt nicht entscheidenden, des „fliehenden" Juden. Jakob Wassermann kann als markanter Vertreter dieser Gruppe angesehen werden. Er spricht von dem deutschen Juden, der einen Kampf gegen zwei Fronten zu führen hat. Dann aber flieht er eine Entscheidung, „weder aus Stolz noch aus Müdigkeit", bekennt sich als Jude, ohne sich für Judentum als Volk noch als Religion festzulegen. Von dem Typ des sich nichtentscheidenden Juden ist es nur ein Schritt zum völligsten Assimilanten, der die Judenfrage durch das Verschwinden der Juden gelöst sehen will. Konstantin Brunner gab zu diesem Punkt mit seinem Buch „Von den Pflichten der Juden und den Pflichten des Staates" reichlich Anregung zur Diskussion. Da in diesem Werk u. a. der Zionismus stark angegriffen wird, bot sich zu apologetischem Vorgehen reichlich Gelegenheit. Seine Thesen von dem Hand-in-Hand-Arbeiten, des Zionismus mit dem Antisemitismus bis zu dem so beliebten Vorwurf des jüdischen Chauvinismus und andererseits bis zur Zwecklosigkeit des Zionismus wurden eingehend behandelt und widerlegt. Wir betonen unser Volkstum und unterscheiden uns dadurch von den Liberalen, daß wirunsere Freiheit, die wir durch die

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