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Der jüdische Student · 1930-07-01 · Heft 6 (Juli 1930) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
27 (1930)
Issue
Heft 6 (Juli 1930)
Date
1930-07-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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wirklich daran, wie es uns die jüdische Presse einreden will, und es so viele gedankenlos nachplappern, daß die Juden intelligenter sind als wir? Wer kann wohl glauben, daß ein Volk, das im letzten Jahrtausend die größte kulturschöpferische Nation bildete, nun auf einmal nicht mehr in der Lage sein soll, seine eigene geistige Führerschicht hervorzubringen? Glaubt wirklich jemand, daß die Ueberjudung der deutschen akademischen Berufe, des deutschen Geisteslebens nur aus der „größeren Energie und Intelligenz, dem größeren Fleiß und den höheren moralischen Qualitäten des Judentums * zu erklären ist? Großer Fleiß soll manchen jüdischen Studenten nicht abgesprochen werden, der entscheidende Grund für den hohen Satz von 70 Prozent ist jedoch, daß die Basis des geistigen Wettkampfes eine völlig ungleiche ist. Der Hauptteil aller deutschen Kommilitonen ist gezwungen, unter denkbar schlechten äußeren Bedingungen das Studium durchzuführen, wenn ihnen die ungünstige pekuniäre Lage der Eltern ein Studium überhaupt ermöglicht- Bei den Juden hingegen ist es völlig anders. Sie sind die einzige Schicht, die heute noch finanziell gut, ja sehr gut dasteht. Hat es doch der Hauptteil ihrer Väter, die vor 1914 noch in Polen oder Galizien saßen, in der deutschen Notzeit des Krieges und der Inflation verstanden, sich ein Vermögen zu erwerben, das heute ihren Söhnen ein Studium unter besten Bedingungen ermöglicht. Viele der deutschen Kommilitonen sind jedoch infolge der oft unzureichenden Ernährung nur zu schwächeren geistigen Leistungen fähig, bzw. können oft überhaupt nicht durchhalten. Gerade aber diese finanzielle Ueberlegenheit, verbunden mit dem klettenhaften Zusammenhalten und der systematischen Protegierung ihrer Rassenangehörigen, ermöglicht dann auch jene 70 Prozent der in jüdischen Händen befindlichen Akademikerstellen in den Großstädten. Besonders katastrophal wirkt sich diese Ueberwucherung im Deutschen Hochschullehramt aus, katastrophal in allgemein geistiger und kultureller Hinsicht. So weisen z. B. einige Fakultäten 50 bis 70 Prozent jüdische Dozenten auf. Daß die Verdrängung deutschblütiger Akademiker durch Juden weiter geht, beweist die Entwicklung, die in den letzten 40 Jahren zu beobachten war. Bei Aerzten: Von ganz geringem Hundertsatz an auf: Wien 80 Prozent, Nürnberg 50 Prozent, Berlin 52 Prozent, Breslau 44 Prozent, Homburg 80 Prozent Juden. Bei den Rechtsanwälten: Berlin 66 Prozent, Ludwigshafen 53 Prozent, Beuthen 60 Prozent, Frankfurt a. M. 64 Prozent, Wien 84 Prozent jüdisch. Und gerade unter den Hochschullehrern werden sie immer größere Prozentsätze erringen, da es jetzt bereits eine seltene Ausnahme ist, wenn ein deutschblütiger Privatdozent wirtschaftlich stark genug ist, um bis zur Professur durchzuhalten. So werden in einigen Jahrzehnten bei einem weiteren Steigen der jüdischen Machtposition nicht nur die deutschen Studenten ausschließlich von fremdrassigen, fremdgeistigen Dozenten unterrichtet werden, sondern auch vielleicht überhaupt keine Möglichkeit mehr haben, selbst einen akademischen Posten einnehmen zu können. Die gesamte deutsche Führerschicht bestände dann aus art- und rassefremden Elementen. Es ist nicht nötig, auf die dadurch bedingten kulturellen und nationalen Katastrophen hinzuweisen. Kurz erinnert sei nur an die sittliche Zersetzungstätigkeit, die, aus einer vollkommenen Wesensfremdheit (über evtl. politische 13

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