Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 27 (1930)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 79)
- Language
- German
- Belongs to
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kommen. Kurz vor* Weihnachten trat der C. C. zurück. Der neue C. C. setzt sich zusammen aus: Leo Herrmann X, Paul Gottschalk XX, Walter Eichelberg XXX. Die wichtigste Aufgabe schien es uns zu sein, die Verbindung wieder innerlich zu festigen und die A. H. A. H. wieder für unsere Arbeit zu interessieren. Durch regelmäßige Einladungen bei den A. H. A. H. ist uns auch dies gelungen. Ferner führten wir folgende Kurse durch: 1. Burschenkurs, in dessen Rahmen A. H. A. H. Vorträge hielten, 2. Fuchsenkurs, der von Bbr. Gottschalk über „Jüdische Geschichte des Altertums" gegeben wurde, 3. Hebräisch für Anfänger und Fortgeschrittene. Ende Januar veranstalteten wir einen gutgelungenen Ball und Ende Februar findet ein Schlußfest statt. LeoHerrmannX PaulGottschalkxx * V. J. Si. Zephir ah- Breslau. Der S. A.-Konvent wählte folgende Chargen: Max Wolff X, Stephan Gero XX, Werner Hayek XXX. Das Semester begann mit 2 i. a. B., 5 akt. Burschen und 7 Füchsen. 5 Bbr. Bbr. befanden sich im Laufe des Semesters im Examen, was die Arbeit natürlich erschwerte. Rezipiert wurde Herr Weißler, geburscht Bbr. Gero und Bbr. Klee. Die Themen der Burschenarbeiten waren: Gero: Habimah, hebräisches Theater. Klee: Jüdische Gemeindepolitik. Am Anfang des Semesters waren gemeinsam mit der Hasmonaea zwei Kurse in Aussicht genommen: 1. A. H. Mayer: Liberalismus und Zionismus. 2. Bbr. Nußbaum: Neuhebräische Literatur. Beide Kurse fielen leider aus, und man wird sich nächstens erkundigen müssen, ob Bbr. Bbr., die Kurse übernehmen, auch technisch die Zeit finden, sie abzuhalten. Von der Keilkommission beider Verbindungen wurden die Abende unter dem Motto „Der Zionismus in seinem Verhalten zu den geistigen Strömungen der Gegenwart" fortgesetzt, lieber die Erfolge dieser Keilarbeit kann man sich jetzt noch kein abschließendes Urteil bilden. Zum Fuchsmajor wurde Bbr. Jakobi gewählt, der nach Weihnachten durch Bbr. Steinitz abgelöst wurde. Fuchsenstunde über Verbindungsgeschichte und Komment hielt Bbr. Elias ab. Dieses Semester wurde endlich ein Hebräisch-Kurs für Anfänger gemacht, an dem sich sechs Bbr. beteiligten. Ende November feierte der V. J. St. Breslau sein 30. Stiftungsfest mit folgenden Veranstaltungen: Sonnabend abend: Festkonvent und gemütliches Beisammensein der Bbr. Sonntag früh: Oeffentliche Feier, Festredner: A. H. Franz Mayer. Sonntag abend: Damenbowienkneipe. Ungefähr jede dritte Woche kamen wir bei einem A. H. zusammen. Bei diesen Zusammenkünften wurden zwei Vorträge über Palästina gehalten; außerdem dienten diese Abende Keilzwecken. 79