Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 26 (1929)
- Issue
- Heft 1-2 (Februar 1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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4ftmber *u redÄ ja* l^kam^ — 1-j /,t, Vit »J^ chc Eteüd oder wie die Jttdeafr*ge. Wud tKaa j>r*r d.*ru*n *%^s, ftairfpÄois die Meinung zu smicen und dem C-V.er %a 7etge:i, wo er steht? picht t^n Erkenntnis handelt es sich, sondern um Tat, und Kräfte zur TatVerweckt man immer nur durch rückhaltloses Aufzeigen der Not und des Zieles und nicht zunächst durch Weisen der Wege zur Abhilfe, bestimmt aber nicht» Hubert PoUaek, durch Hinweis?uf die'(vermeintliche) Ausweglosigkeit. — Das Erziehungsziel sei klar, nur die Wege seien problematisch? Ich glaube, es kt vielmehr so, daß ihr die direkten Wege?um Ziele nicht seht und sehen könnt, euch auf den indirektes! verirrt und schließlich das Ziel aus den Augen verliert. Deshalb ist es nötig, das Ziel hinzustellen, um Immer wieder zu zeigen, wohin unsere Wege führen jind wohin sie nicht führen, um! um so — .'und das M da^ Entscheidende — überhaupt erst die subjektiven Beding« e m ivt schaffen, um die direkten Wege sehen und geh^a zu können! Es ist länge her, daß uns assimilierten Juden das Wort zugerufen: „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen!" Es gilt leider noch heute. * •' VII. jr Diesen Artikel „Aufruf zum Zionismus'4 zu überschreiben, wäijf an-„ ge&chls der Situation im Kartell gerechtfertigt gewesen. Wenn ich mir von Bim überhaupt eine Wirkung verspreche, so wünschte ich sie mir so, dafl diejenigen von uns, die wie ich ein klares Bewußtsein von den zioiust»-- sdien Zielen des Karteils haben, jeder an seinem Ort mit größerer Entschlossenheit un<| Sicherbest ans Werk gehen. Daß diese Gedanken sich bei uns durchsetzen müssen, wenn das Karteil nicht für immer in völlige zionistische Belanglosigkeit verfallen soll, ist meine tiefe Ueberzeugung, und es wäre^ gut, wenn die Bundesbrüder, die sich zu ihnen bekennet*, voneinander wissen würden und im Bewußtsein der gemeinsamen Rieh* tung an ihre Aufgabe gingen« Die Reorganisierung vde* U.V. Rheinland-Westfalen. Von Hugo Tannenbaum, Köln (V. J. St. Haükwah, Würzburg, A. H.). Vor beste rku»y der RtdakH«»: D«r «js«$ts*«;beti4® Eeridbt wwrde eu# Wumadi de« Pr sklmms «agwsamlL Das Prigi~ fiaatbl, <U£ *Ü* Arbeit des 8. V, Rheis ab! - Westick» mm er&st- Malier taad positiv««- Versuch zur LosüSf der Alt-Herreafrag* ist, <$«r für <üe öb«£«» B*Brksv*rb«a«I« riefe brngweuMMtd «ein k&&*3. In diesen Blattern ist die sogenannte Alt-Herren-Frage schon in unzähligen Artikeln diskutiert worden, so daß es müßig wäre, diese heute noch einmal aufzurollen. Die psychologische Seite der A. H.-Krisis ist nämlich so eindeutig, dai jede theoretische Betrachtung nur noch mehr die praktische Lösung verbaut Feststeht folgendes: Eine außerordentlich große Anzahl von Alten Herren haben, gemessen an den Erziehungszielen unseres Karteiis, versag! Sie sind