Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 26 (1929)
- Issue
- Heft 1-2 (Februar 1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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": :Un^u, atut tkfc^ V^Ua^u vir ^«ilffeffefi ahad* «rfalte^ v - :.r* * gescteti u. m drei Cruppen: ' •ä.eicnigea, die beruflich wenig m im, deshalb Geidsofgen haben —, ü^d datier „keine Ztit4' für rionistisehe Dinge; & in diejenigen, die beruflich viel zu futs haben, also keine Gddsas-gen / haben» aber gerade wegen ihrer guten Praxis glauben — keine Zd* fär'zionistische Dinge su haben; - ' * 3, Iii diejenigen, die teils Geld, teils kein Geld haben, dafür aber — eine -mchtzioiiistische Frau und daher keine Zeit für mmi&ü&ehe Dinge* ein großer Teil dieser drei A, H.-Grippen ist trotz noch so eifriger Beschäl- "if^g n«* der Ä, H.-Fr&ge nicht mehr m reaktiviereil. Aber sehr viele c\ü:>sen erfahrungsgemäß nur einmal wieder energisch aufgerüttelt werden, \un die verschütteten Rudimente ihrer ehemaligen Aktivität m nette® Leben sa erwecken, Von dieser Erkenntnis ausgehend, versuchte der auf dem Kostest vösn Ä November 1923 neu gewählte Vorstand des Bezirf^Vertiaiidcs Rhein ad/Westfalen die A. H.-Arbeit in diesem Bedrk zu reorganisieren. Der Konvent stellte sieh zunächst auf den Standpunkt, daß endlich einmal das»! w*st gemacht werden muß, die meßbaren zionistischen Leistungen eines j c d e n Buadesbruders festzustellen. Denn es ist eine Schande — für uns cf.fB es heute noch Alte Herren gibt, die'keinen Keren Hajessod sahlen (sieht etwa, weil sie finanziell nicht können), weder Mitglieder der Z. V. 1D., noch einer interterritorialen zionistischen Föderativ sind. Diese Alten Herren werden in allernächster Zeit vor die Alternative gesteHt, entweder durch eine gründliche Revision ihres bisher^en Verhaltens diesen merkwürdige« Zustand zu beseitigen oder — von um» *n gehen. Für viele alte K. J. V.er mag diese kalte Feststellung schmerzlich klingen, weil sie davon durchdningen sind, daß die ganze Basis des IC J. V. dien Jene unerschütterliche Bundesbrüderficbkeit ist, die nicht mit rohen „äußer-; Heben" Maßstäben geme^en werden kann. Wir aber stehen aufdem Standpunkt, daß diese Ressentiments der einstigen Studentenzeit wohl ininier einer der Grundpfeiler des K.J.V. sind, daß aber gerade die sündige Berufung auf diese Ressentiments und die daraus resultierende Furcht, sonst sehr liebenswerte aber zioo i sfisch vertagende Bundesbrüder aus unseren vieihen auszuschließen, immer wieder die A* HL -Krise verschärft * ■ Der B.-V. Rheinland/Westfalen hat daher allen Bundesbrüdcni einen ergehenden Fragebogen abgehen Sassen, durch dessen Beaatworhsng a. freigestellt wird: I. ob Jeder Bundesbmder Keren Hajessod z&hif, 2J ob :-:^jer Buifdesbruder aomsiiseb organisiert ist* 3. ob jeder Buade&braäer r.ilims ist, zionistisch m arbeiten (entsprechende Wege werden ihm durch •Art B.-V. $x?tlg% durch den c? auf Wunsch in |eder Beziehung unferstgizt *\rd)Ä 4, oh dn Bundesbruder in anderen jüdischen Vereinen ti% tstf aber r.-'vM, für zionistische Arbeit keine Möglichkeiten zn sehen.