Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 25 (1928)
- Issue
- Heft 6-7 (November 1928)
- Date
- 1928-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
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uns abzwingt, Betrachtung aller Angelegenheiten unter jü.ii-ihe::! \:esichtspunkt; dann aber Gestaltung des Zusammen «;.»>:> /.<> .vir!-:!;;' er, innerlich verbundener Gemeinschaft, völlige Gleichheit rdk-r im! ho; \':M jeder konventionellen Wertung, Verzicht auf die iiberhi U ii Au>prm he des jYidisch-hürgerlichen Le' . ns, Ausbildung zu SelSiündijkeit und ,Opferfreudijkeit, Bildung 6c< Natursinns und anderes ...!. ichtr Kiei:-. ■■? mehr. in den letzten jähren war es erfreulich er v. ^e ungk.'h, aksommerlich 3—4 solcher Heime zu eröffnen. .Weist ziehe?» da eftva 20 JHilgens gemischter Altersstufen hinaus» begleitet von zwei Fihrern; als Vollmitglieder der Heimgemeinschaft gehen einige Mädels zur Erledigung der (keineswegs leichten) 1 iaushaltsaufgaben mit. ....... Ich wigte aick.s, was ich den herrlichen Wochen vergleichen könnte, die ich selbst im Vorjahr im Heim der Münchener Esragruppc verlebt habe. Ueber die Zukunft des Esra maße ich mir kein Urteil an. Zwischen vielen Problemen sehe ich unberührt und stark die Esraidee, groß die weitere Aufgabe und freudig den Willen der Verantwortlichen. Mit Recht begrenzt Louis Lcvinger die Zeit, für die er dem E;sra weiteren Des:and wünscht, relativ: bis 211 dem Zeitpunkt, zu dem es dem Esngelungen sein wird, eine bleibende Spur in der jüdischen Gemeinschaft, in der er heute steht, zu schaffen. Zeire Misrachi. Von Simon Scheresche wsky (V.J.St., Maccabaca, Königsberg, A.H.). Den Beginn einer Zeire-Misrachi-Bewegung kann man ungefähr auf das Jahr 1920 setzen. Wohl gab es schon früher misrachistische jigend, d. h. junge Misrachisten, die sich als solche zusammenschlössen md in ihren Bünden eine Verbindung zwischen den religiösen Formen des Judentums und denen der Jugendbewegung herzustellen suchten. Es herrichte oft ein sehr starkes, ausgeprägtes, jüdisches und zionistisches JugendleLen in diesen Gemeinschaften, das z. B. vielen Berlinern noch heute in sehr guter Erinnerung isL Man war Misrachist wie mancher andere Ziorüstt, d. h. man unterschrieb das Programm des Misrachi: Aufbau von Erez-Is^ael auf der Grundlage von Thora und Tradition - - ohne jedoch die praktischen Konsequenzen daraus für den Einzelnen zu ziehen. Chaluzim kämet aus diesen Kreisen nur sehr wenige, wahrend in anderen Organisationen Ha-hscharah in Leben und Ideologie schon einen breiten Raum einnahmen. Oese Haltung entsprach der des „Misrachi** als religiös-kultureller Partei, dessen Bestreben, dahin ging, durch Beeinflussung der Massen und zahlenmäßige Starke auf den zionistischen Tagungen dafür zu sorgen, dc.ß in d::t Eie.-chh'—er* d :r Zionistischen Organisation sowie in den ihr unterstehenden In:ii'.t:iiur.v nichts voi kommt, was im Widerspruch mit den Grund-.«rzen der 1 r«iuiii. m stehen könnte, in Erez-Israel baute der Misrachi sein ^chuiverk auf, d;? bekanntlich heute etwa 50 Schulen mit 6000 Schülern umfaßt. Die neue Kolonisation durch Chalu/dm in Kwuzoth überließ man den areligiö.-er» Kreisen der linken Arbeiterparteien. Eine entscheidende Wendung trat bezüglich dieser hiusrelkmg innerhalb der Misrachi-jugend in Polen «md Litau. u ein. M->m erkunde ik;e Un- 4:1