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Der jüdische Student · 1928-11-01 · Heft 6-7 (November 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 6-7 (November 1928)
Date
1928-11-01
Page
[Seite] (sequence 35)
Language
German
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Diese Absicht zerreißt parteimäßigen 2\\\in^ unJ Bekenn iU^, '•:::.!.•• darüber hinaus die trotz entschiedener Haltung in den Oc^erw Ttsrac;. um das Schicksal der Gesamtheit gleichermaßen Bemühten. Deutschjüdisch in dieser Absicht: ist das Bewußtsein um die C:. Wertigkeit und der Glaube an die Zukünltigkch der deutschen hid-.ni: :i. ist die damit übernommene Verpflichtung an das Ci: »ins schick sah ist zudelch aber auch der Glaube an die Kräftigung und Starkimg un-cre-. Weile3 , dem Gesunden des ganzen jüdischen Volkes, ist das Wissen und die Anerkennung der Bedeutung des Aufbaues von Erez-Israe! für den Aufötu des Golus. Derart sind wir aber dennoch zutiefst dem Geschick der dei:<schenLam'smannschaft verpflichtet und deren Nöte sind zuerst unsere Aufmalen. So schließen auch die weiten Pforten unseres Kreises sich vor denen, die keinen wahrhaften Aufenthalt, keine notwendige Entwicklung hier mehr sehen, sondern allein der Heimkehr nach Palästina mit ihrem ganzen Leben sich zugewandt haben. Dies auch die einzige Grenze. Den:: nur diese Haltung schneidet ernstlich in das Leben cjer Gemeinschaft, wahrend alle übrigen Regungen eigenen Yvohens, alle andern gesonderten Wege zu einer Ganzheit sich werden schließen lassen, aucl eben da, wo keine Einheit der Meinungen zu gewinnen ist — nicht gevonnen werden soll. Wie auch das Leben in seiner Vielgestaltigkeit und Entwicklung über der beschlossenen und geprägten Meinung steht. Jenern aber und nicht dieser wollen der Aelterenbund und sehe Mitglieder dienen*). Zur Bundesidee des Kadimah. Auszug aus einem Bundestagreferat, gehalten von; Georg G u t h a a n n. Vorwort d c s Verfassers: Der cachsleV-nde Aus/.uj;j.e!'.t nur einen geringen Teil des 2&t»"n-ii^en Referates dar. Seilet dieser "Etl nr;"te außerordentlich ku^z gefaßt v. cidt-n; es kam diner \v.;d;-r verwunden, r.n e;nzi-:n-_- Behr.u-)tu.:gen die a \ J:*Uh.r.d aufgestellt v/wdon, nicht ase wie wenn ferr.er einzelne Beweise n\hl Daher eri'üuhvt 1 inSiprottec wurJ-n. Wenn ich nv.di troi^dera enlsc/.'oü, meine Auf;:? isjn^j. in der vc-ie^ei.^.-n Fassung wied rzu^eben, so geschah dies, um dcir» Arr.'*>.n>\>a Bederats n-v-h einer Klarste.1 anj der Ziele des Kn ''man Rechnung zu ti.:^eo. FtirL»e: i^t zu betonen, daS selbst im Kreide des Kadimah die i»n-o!og[sch: Debatte keineswegs abgeschlossen ist, du3 aber der größte Teil d**:; Bundsrauf d^m Boden der hier skizzierten M>.inv;o^ steht. Die jüdische Jugendbewegung hat sich nach einem Gesetz:, entwickelt, das in charakteristischer Weise die jüdischen Richtungen nit den aligemeinen Ideen der Jugendbewegung ves schmolzen hii Wiihr.-nd /? Beginn das Ziel der jüdischen Bünde in c r-tet Linie um Bragm v. ie ju^endkuhnr'', Kampf gege;i Scliuie unJ h'itenihaus il-.u. zeutu-ft;>M beginnen die jüdischen Strömungen iimaei mehr an Bedeutung .:u winnen, bis die jüdische Idee zumj eigentlichen Fundamente der Bevegiiug *) Die Berichte der Tagungen des Atiteienbundes sind d;uch de Geschäftsstelle zu beziehen; Anschrift: Hein/ Graupe, Berlin, Xintentr Straite l'i.

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