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Der jüdische Student · 1928-08-01 · Heft 4 (August 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 4 (August 1928)
Date
1928-08-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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des Auibaus gemäß sein. —. Wir sollten \Blam--.!*-; g;ier:it h.' ••:!, daß es falsch ist, nur eine Form von Chalu/kuh für v.-.j gehen /u I:-. a. Unsere Bundesbrüder in Palästina sind zum großen Toll :t luh Chah'/im, unsere Chaluzim. Der K. J. V.er, durch lebendige Verknüpfung mit •;'.:(• jk'ischeu Geschichte Zionis?t geworden, über ein bloßes formales j \:-eiihinaüeu jüdischen Inhalten erschlossen und zugewandt, gedrängt, dein Kulminationspunkt des jüdischen Geschehens miserer Tage, d.:-" keift der \ufgabe der Zionistischen Organisarion nahe und phrasenlos, wirklch nul dem Palästinaaufbau verknüpft zu sein, mnß zugleich ges arkt sein für eine menschliche Bewährung, um dem zu genügen, was den Unterschied zwischen K. J. V. und Organisation ausmacht. Wir dürfen nicht eng und ängstlich sein. Zionismus reclt verstanden, macht uns um nichts ärmer, aber es gibt unserem vorhandenen Reidüma erst seinen Sinn. Der junge Bundesbruder sollte für alle seine Nüte im Kartell eine Antwort oder doch eine verständnisvolle Förderung findet. Eigentlich gehörte in einen Bund wie den unseren auch eine Auseinauder-ict/ung über ein Buch wie das von Lindsav über die Kameradschaftsehe. Die wertvolleren jungen nehmen ja doch, trotz all ihres Zionismus, brcnncn&n Anteil an allen Fragen der umgebenden geistigen Kultur. Finden sie ken Verständnis in unseren Reihen, so gehen sie „fremd". — Unsere Enge tri den zehn Jahren Nachkriegszeit hat viele zu Zusammenschlüssen außerhalb des Kartells geführt. Eine völlige Unsicherheit herrscht bei allen sittliches Fragen, wie bestimmte Ereignisse in einer unserer Verbindungen in letzter Zeit beweisen. Die Erziehung im Kartell muß letzten Endes auch die — im welesten Sinn — sittliche Persönlichkeit des Einzelnen bilden helfen und so zu einer menschlichen Bewährung schlechthin führen. In späteren jahrer,, in Palästina selbst, ist letztlich entscheidend für die innere Einstellung zu den anderen' Bundesbrüdern, welche Eindrücke wir von seiner Menschlkiikcit zurückbehalten Um jedes Mißverständnis zu vermeiden: es gibt keim; btssereu sittlichen Erziehungsmittel als die Beschäftigung mit der judischtn Geschichte, die ein ewiger Kampf der sittlichen .Mächte mit der Ver-uchuig des Tages ist, kein besseres: als die inhaltliche Aufnahme der unüberbotuien Erkenntnisse des Judentums, die Erkenntnis und Erfüllung aller unserer zionistischen Pflichten. Aber gerade deswegen muß die richtige Anwendung der Erziehungsmittel nicht nur zum Zionismus „an sieh''' führen, sondern zum Zionismus als der Ausdrucksform unserer menschlichen Bewährung. Ihr, die i!-r berufen seid, die Erziehungsarbeit in den Ver'Mndmtgeii zu leisten, denkt ei:.mal über die Worte nach, die Goeihe in *.'»Lliimg an : Wahrheit sagt: Genug, wenn nur erkannt wird, daß wir uns in einem Zustand befinden, der Gelegenheit gibt, ja zur Pflicht macht, uns zu erheben, und die Absichten der Gottheit dadurch zu erfüllen, daß v,ir, hdem wir von einer Seite uns zu vcrselbsten genötigt sind, von der anderer» in regelmäßiger* Pulsen uns zu entseibstigen nicht Versäumen. 0

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