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Der jüdische Student · 1928-08-01 · Heft 4 (August 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 4 (August 1928)
Date
1928-08-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Erweiterung der Agency den klaren Trem.ungaStrLh zv. isjh-.-u ZkuUk.» und Nicht zionisten verwischen werde, der gerade für die :<^aa/i er;en Vv'estjudeu und in absehbarer Zeit auch für die sich nie! . und mehr assimilierenden Ostjuden von größter Bedeu.ung sei. Frr de: as-iniilierten, inhaltlich entjudeten "Juden bestf.c i.aeh der Frv. eiu-ang der Agency keine Notwendigkeit mehr, zur Mit .;. *:'; am Pale. ::i «werk Zef.- nist zu werden und so eine Entscheidung i:r Leben?u trefftu. 1 »er Palastinaauf hau laufe Gefahr, eine phi!:: e.arw:;ische An^ele-enh;:: zu werden. Daraus ergäbe sich für die Arh:it de-, K. J. V. immitTebar die Konsequenz einer außerordentlichen Ers.au erung seiner Werhrnögiichkeiten und mittelbar die Notwendigkeit eines stärkeren Willen?,, einer größeren Leidenschaft, eines zionistischen Dennoch! In der anschließenden Debatte n dunen mehrere jüngere lundesbrüder und vor allem Bbr. Kanowitz, dessen lialbslüudige Diskussionsrede die Dauer des Referats noch, um einige Minuten übersekra, teils ergänzend, hauptsächlich aber kritisch z u dem V o r t r a g S t eil u n g\ Bbr. Pol lack wies in seinem kurzen Schlußwort zunächst darauf hin, daß auch durch die Kritik in der Diskussion scirif Ausführungen zur Frage des Mandats und zur Haltung Marshalk nicht widerlegt worden seien. Die Erweiterung der Agency, fuhr es dann fort, sei aber jetzt ein politisches Faktum. Sinnlos und unverantwortlich wäre es, nachträglich durch pseudopolitische Aktionen, Deklarationen oder Sezessionen daran etwas ändern zu wollen. Die pefitische Vernunft erfordere in diesem Augenblick stärkste Konzentration ckr zionistischen Kräfte. Die Fifty-Fifty-Agency sei — leiderl — da, jetzt komme es darauf an, to make the best of it. Der von einigen jüngeren Bundesbrüdern improvisierte Versteh, den Abend mit einer Kneipe zum Abschluß zu bringen, mißlaug. Aich das Kneipenmachen will gelernt sein. Die Stimmung blieb trotzdem gut. An den Präsiden des Kartells und an das Aktions-Comitc k Berlin wurden B c g r ü ß u n g s t e 1 e g r a m m e geschickt. Der nächste Vormittag diente der Durchführung des Sportfestes, bei welchem die beiden am stärksten vertretenen Verbindungen, der Ruder-V. J. St. und die Hasmonaea - Breslau, am besten absxhnitten. Beide Verbindungen fielen nicht nur durch die Zahl ihrer Cimpteilnehmer und ihre sportlichen Leistungen, sondern vor allem durch ihre Disziplin und korporative Geschlossenheit sehr erfreulich auf. Wer den erzieherischen Wert ernsthaften sportlichen Trainings noch nicht kannte, bekam ihn von diesen Korporationen überzeugend demonstriert. Am Nachmittag fand im Rahmen der Chargiertcntagm-g auT Grund eines Referates von Bbr. Tuch ler die Erzich nngsd cbat:e statt, über die besonder berichtet wird. Die übrigen Bundesh. üder betätigten sich schwimmend, iu tdbahspiclend, wandernd. —- Die Chargicn-niagung nahm außerdem einen Beschluß an, durch den alle Aktken und- Inaktiven zur Teilnahm an der T i s c h r i - A k t i o n des K. K.L. verpflichtet wurden. Am Abend fand in Anwesenheit von Vertretern der Stadtverwaltung und unter Beteiligung de. Geisaer Bevölkerung, besonders der Jüdischen

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