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Der jüdische Student · 1926-06-01 · Heft 3 (Juni 1926) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
23 (1926)
Issue
Heft 3 (Juni 1926)
Date
1926-06-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Die ChewTöth-»Ntr*=Debaite 71 ^ationsfond. aber wir waren damals mit der Gründung \'»n anderen Institutionen beschäftigt. Dir Stadt verschlang damals viele Kräfte, die landwirtschaftliche Organisation zeigte nicht die Initiati\e. durch die *ic Mch in früheren Jahren ausgezeichnet hatte, und so versäumten wir einige Jahre. Jetzt werden wir der Landwirtschaft einen schweren Setiaden zufügen, wenn wir nicht die nächst«' Zeit an den Aul bau \on ...Vir"4 wenden. Auch von der juristischen Seite aus betrachtet, erfordert die Angelegenheit keinen Aufschub mehr. Jetzt ist die Zeit da, um die Anerkennung ..Nirs" durch die Zionistische Organisation festzulegen, und die^e Anerkennung zu einein Teil der V erträge mit den Ansiedlern zu machen. Auch die Angelegenheit der Verträge befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Diese Konferenz darf nicht auseinandergehen, ohne ihre Arbeit hinsichtlich der Verträge beendet zu haben. Denn wenn die VTerträge ohne .,Nir" gemacht werden, wird eine nachträgliche Hevision sehr schwer sein. Auch unter uns gibt es Tendenzen, denen ein ungeordneter Zustand willkommen ist. und wenn die Konsolidierung der Betriebe erst durchgeführt ist. ohne daß die Verträge abgeschlossen sind, so können diese Tendenzen überhand nehmen. Auel» unsere Beziehungen zur Zionistischen Organisation sind keine völlig gesicherten. Zwar haben bisher alle Leiter des Kolonisationswerkes in der zionistischen Bewegung Buppin. Ettinger. Kaplansky begriffen daß die Kolonisation ohne auf Gegenseitigkeit begründetes Einverständnis mit der Organisation der Ansiedler nicht gefühlt werden kann. Aber wir sind nicht sicher und können nicht sicher sein, daß sich die Zionistische Organisation immer auf dem richtigen Wege fortbewegen wird. Jetzt gerade ist die Stunde, in der es möglich ist, die Beziehungen zwi N( hen der Zionistischen Organisation und dem Landarbeiterverband ie>tzulegen, und jeder, der dazu beiträgt, daß wir diese Stunde verpassen, macht sich vor der Arbeiterbewegung verantwortlich. Vom finanziellen Standpunkte aus gesehen, ist die Zeit günstig Wir könnten sehr leicht die landwirtschaftliche Organisation ganz außer Acht lassen, denn wir haben genügend andere Institutionen, die eine finanzielle Aktion fordern, und so lange wir für die Landwirtschaft kein besonderes Institut haben, werden wir auch nichts tun. um das erforderliche Eigenkapital zu schafTen. Ich hofTe. wir werden im Augenblick, wo beschlossen werden wird, uns um die Schaffung von Eigenkapital für Arbeiterkolonisation zu bemühen, zuverlässige Mitarbeiter finden, die dieser Aktion ihre ganze Kraft widmen werden. Wir hoffen, dat.'. dieses laufende Jahr wirtschaftlich ein gutes werden wird, und auch dies ist ein Argument für die Beschleunigung der Etablierung der Gesellschaft. Wenn es uns gelingt, mit Hilfe der 5000 Genossen, die in der Landwirtschaft arbeiten, und der anderen Genossen, die ein landwirtschaftliches Leben führen, den Grund für den Verkauf von 10 000 Aktien in Palästina zu legen, so können wir mit einer großen finanziellen Aktion in das Galuth hinausgehen und können auch mit der Aufnahme von Krediten beginnen. Auch politisch ist es wichtig, die Gründung von ..Nir" zu beschleunigen. In der letzten Zeit hat der zionistische Kampf um die Begierungsböden erneut begonnen, aber es ist niemand da, der als realer Träger der Forderung aufträte. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Keren Kajemeth es täte, aber ich weiß nicht, ob er den Willen und die

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