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Der jüdische Student · 1925-08-01 · Heft 6 (August 1925) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
22 (1925)
Issue
Heft 6 (August 1925)
Date
1925-08-01
Page
[Seite] (sequence 32)
Language
German
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196 Berichte Bericht der VJ.St »Kadimah«, Hamburg. Im vergangenen Semester besetzten wir die Chargen mit Hans Traumann X, Fritz Stein XX, Lothar Lippstadt XXX. Unsere Arbeit war durch zahlreiche äußere Mängel stark beeinträchtigt, doch wurde sie nach dem Kartelltag, an dem sechs unserer aktiven Bundesbrüder teilnahmen, wieder befriedigender. Wir hatten in diesem Semester drei Neuaufnahmen, die Zahl unserer Aktiven schwankte zwischen acht und vierzehn. Unsere Erziehungsarbeit stützte sich anfangs auf einen außerordentlich guten Geschichtskurs von A.H. h. c. Dr. B 1 o e d e und einen Fuxenkurs, den Bbr. Conitzer gab. Später hielt Bbr. Oscar L e v y den Fuxenkurs, während wir für den Geschiehtskurs, den Dr. Bloede aus äußeren Gründen aufgeben mußte, erst in letzter Zeit wieder regelmäßige Veranstaltungen ansetzen konnten. So sprach Bbr. Conitzer bei uns über Geschichte der Juden des Mittelalters und Bbr. Marcel Lew über Einführung in den arabischen Kulturkreis. Außerdem besuchten wir den Palästinakurs des Jugendausschusses der H.Z.V. — Hebräisch leinten unsere Bbr. Bbr. in der Sprachschule. — Gewandert wurde fast jeden Sonntag. Wenn die Wanderung auch noch nicht das geworden ist, was sie im Sommer sein sollte, nämlich der Mittelpunkt unserer Veranstaltungen, so glauben wir doch, daß wir auf dem Wege sind, sie in diesem Sinne ausgestalten zu können. Unser übriges sportliches Program beschränkte sich auf einmal Schwimmen in der Woche am Morgen. Daß wir außer an diesen Verbindungsveranstaltungen noch korporativ an den Aktionen der H.Z.V. teilnahmen, bedarf keiner weiteren Ausführungen. Über unsere zukünftige Arbeit läßt sich sagen, daß wir gute Möglichkeiten haben. Ein Stamm von jüngeren Alten Herren nimmt regelmäßig an unseren Veranstaltungen teil und ist um die Arbeit der Verbindung eifrig bemüht. Alles hängt von der Keilarbeit ab, die wir in dem geplanten kommenden Feriensemester als unsere Hauptaufgabe betrachten müssen. Bericht der VJ.St »Ivria«, Heidelberg. Der Schlußkonvent vom 20. Juli hat das Verbindungssemester offiziell beendet. Es gilt nun, ganz kurz ein Fazit unserer Verbindungsarbeit zu ziehen. Das Semester wurde mit einer unverhältnismäßig schwachen Besetzung begonnen. Dieser Umstand führte dazu, daß man vor der Alternative stand: Geordneter Verbindungsbetrieb oder intensive Keilarbeit, da beides mit diesen schwachen Kräften, die wir zur Verfügung hatten, nicht durchzuführen war. Wir entschieden uns für letzteres, nahmen in den ersten Wochen des Semesters die Keilarbeit energisch auf. Keilresultat: sieben Aktivmeldungen, davon wieder einen wegen Unbrauchbarkeit abgegeben. Unsere Werbearbeit wurde sehr gefördert durch die Bundesbrüder Foerder und Leo Strauß, die in kleineren Zirkelveranstaltungen vor K.F.K.F. sprachen. Nach dem Kartelltag

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