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Der jüdische Student · 1925-08-01 · Heft 6 (August 1925) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
22 (1925)
Issue
Heft 6 (August 1925)
Date
1925-08-01
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
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Protokoll der Präsidiumssüying vom 19. Juli 1925 180 c) Zeitschriftensammlung und Aktion für die Universität. Die Zeitschriftensammlung ist im großen ganzen so eingerichtet, daß sie jetzt hauptsächlich bürotechnisch zu erledigen ist. Einige Zeitschriften sind auf Wunsch der Bibliotheken um-, andere neuzubesteilen. Die Büchersammlung wird wahrscheinlich zentral von einem neugewählten Komitee in Angriff genommen werden. Die Spende für die Universität wird auf Wunsch derselben für die Anschaffung einer Karthothek verwandt werden. 2. Erzieherische Aufgaben. Wir müssen den Versuch machen, endlich einmal eine ernsthafte Berufsberatung und Berufskontrolle im Kartell zu realisieren, um zu verhindern, daß" weiterhin die Berufsentscheidung perspektivenlos nur nach persönlichen oder manchmal nur nach rein Stimmungsmomenten getroffen wird, ohne Berücksichtigung palästinensischer Notwendigkeiten. Diese Beeinflussung hat sich nicht nur auf das Gebiet der Ghaluziuth zu beschränken, sondern darüber hinaus ist auch eine Einwirkung auf alle anderen Berufe geplant, damit die Ausbildung in Hinblick auf die Aufgaben und Möglichkeiten des Palästinaaufbaues vorgenommen wird. Unsere Aufgaben gliedern sich hier in: a) Berufsberatung und Umorientierung im bereits gewählten Beruf. b) Berufsumschichtung. 1. Landwirtschaft, 2. Handwerk. a) Berufsberatung und Umorientierung im bereits gewählten Beruf. Um die Möglichkeit zu haben, unsere Bundesbrüder bei der Berufswahl weitgehendst mit Ratschlägen zu unterstützen, werden wir uns 1. an den Landesverband Erez Israel, 2. an einzelne palästinensische Bundesbrüder der verschiedenen Berufskategorien, 3. an einzelne uns nahestehende Personen in Palästina wenden und sie um Gutachten bitten, damit wir Aussichten und Möglichkeiten der einzelnen Berufszweige übersehen können. Diese Gutachten sollen gesammelt werden und von eigens dafür eingesetzten Kommissionen für die einzelnen Beruf skategorien geprüft und bearbeitet werden, um zu Richtlinien für die Ausbildung der Einzelnen zu kommen. Hier hat eine entsprechende Stellenvermittlung für geeignete Ausbildungsplätze zu sorgen. Das Präsidium setzt bereits jetzt eine Kommission ein, die eine Art Fragebogen entwirft, um zu vermeiden, daß die Antworten zu allgemein und dadurch für uns wertlos werden. Geeignetes Material soll dauernd durch die Kartellkorrespondenz den Bundesbrüdern zugänglich gemacht werden. Die Richtlinien sollen den Vertrauensmännern mitgeteilt werden. Da sich gerade in Palästina die Situation dauernd verändert, wird es notwendig sein, über die Gutachten hinaus stets Informationen aus Palästina zu erhalten, wofür Bbr. Leo Rosenblüth verantwortlich ist. b) Berufsumschichtung. Wie bereits Foerder in seinem Kartelltagsreferat sagte, ist das K.J.V. einerseits eine akademische Gemeinschaft* andererseits gehört es zu * einem bedeutenden Teile zur zionistischen Jugendbewegung. Als Glied

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