Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 21 (1924)
- Issue
- Heft 8-9 (Oktober 1924)
- Date
- 1924-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus den Verbindungen i" .sonders unter der Berücksichtigung, dass die Wällte der Aktiviias aus Kaufleutcn Besteht, die nach langer Tsgesarbeit keine Mühe scheuten und keine Veranstaltung versäumten, die aus Mangel an einem Heim jedes Mal bei einem Bundesbruder stattfinden musste. Die Erfahrungen, die wir durch Aufnahme einer relativ grossen Anzahl von Kaufleuten machten, war recht befriedigend; festgestellt sei nur, dass die Gestaltung des Semesters nur unler \\ ahrung s.raifster Disziplin möglich war, gestützt auf ein inniges buudesbrüderliches Verhältnis; kennzeichnend ist vielleicht die Tatsache, dass sämtliche Veranstaltungen restlos von . dergesamten Aktivitas besucht waren. Das Fach dieser Arbeit ist: Köln hai neues Leben bekommen, der Grundstock für eine gedeihliche Zukunftsarbeh ist gelegt; es gilt die Verbindung weiter auszubauen. "Diese Möglichkeit ist vorhanden: Kölns Universität vergrüssert sich zusehends. Die Tatsache, dass die hiesigen Fakultäten mit den besten Dozenten besetzt sind, dürfte genügen, um manchen Studentcpi in die rheinische Metropole zu locken, die auch künstlerisch und musikalisch Interessierte voll befriedigen dürlte. Da im Winter einige Bundesbrüder ins Examen steigen und einige gezwungen sind, wegzugehen, bitten wir die Gundesbrüder, die beabsichtigen, die Universität zu wechseln, nach Köln zu kommen, insbesondere solche, die m der Lage sind einen Aktivposten auszufüllen, im Interesse des gesamten Kartells und des Zionismus. (l iier ist das l e^eii billiger als im unbesetzten Gebiet). Zum Winter beabsichtigen wir, dem kölner zionistischen Leben wieder, auf die Beine zu helfen durch einen Vortragszyklus. Abgesehen vom rein Erzieherischen soll der Reinertrag zur Gründung eines zionistischen Jugendheims verwandt werden. Dieses Heim soll nicht nur unserer V.J.SL, Sondern der gesamten zionistischen Jugend' zukommen. * Da wir als Gründer des Zionistischen Sportklubs Bar-Kochbar dec heute er. 200 Mitglieder zählt, für dessen Weiterentwicklung verantwortlich sind resp. Sorge tragen müssen, wäre es angebracht, dass einige Bundesbruder zu uns kämen, damit einzelne von uns sich dieser Arjbeit voll und ganz widmen können. . Leider waren wir gezwungen, in der letzten Zeit viele Aufnahmegesuche zurückzuweisen, weil wir nicht Leute genug hatten,, die die innere Arbeit leisten konnten. Zum Schlüsse möchte ich nicht versäumen, an dieser Stelle denjenigen, Alten Herren zu danken, die uns durch ihre Mitarbeit unterstützten. Der Schlusskonvent übergab Hermann Mayer, Köln, Domstr. 45 pt.? die Feriencharge. Personalia: Isfried Adler. Fulda; Simon Hochterger, Essen; Max Heger. Essen; Fritz Ikenberg, Remscheid; Deszo Pollak, Poln. Teschen, wurden in den A.C. aufgenommen. Fux Fritz Kahn, Kirchhain wurde aus der Verbindung ausgeschlossen, i. a. B. Leven, Düren aus der Liste des Kartells gestrichen. Her Siiberschmidt hat, bevor das Receptionskonvent stattfand, seine Aktivmeldung zurückgezogen, in den B. C. wurden rezipiert: Hermann Mayer, Köln, Fröhlich, M. Gladbach, Leo Heilberg, Euskirchen, Säuger, Wittlich a. Mosel. . Bernhard A\arx. V. J. St. Maccabäa, Königsberg,, Aus dem, was uns in früheren Semestern nicht genügend vorhanden « der erstrebt seinen, ergaben sich uns zwei Ziele für die Leistung des Semesters. 1. insbesondere die jüngeren Bundesbri der menschlich mehr zu erfassen und s:e einander näher zu bringen. 2. ihnen mehr zionistische Kenntnisse und Inhalte zu vermitteln als bisher. Hierzu kamen die typischen Autea^en eines Soinniersemesters aui dem Gebiet der Leibesübungen. Als Mittel zum ersten und dritfeu Zweck wurde d:e auf dem Antnttskomeat offiziell geinachte Sonntags fahrt so gut wie regelmässig mit durch-